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von Laura Bräuninger am Montag, 09.09.2024 um 08:17

Winterlingen: Kein Weg vorbei an Alina Hertwig

Alina Hertwig siegt erneut, diesmal im Sattel von Playboy vh Scheefkasteel.  /  © Roger Müller

Sie war wieder unschlagbar! Alina Hertwig siegte im Großen Preis der Winterlingen Winners und jubelt damit über einen weiteren S-Sieg an diesem Wochenende. Doch alles von Anfang an. Insgesamt 33 Teilnehmer waren im abschließenden S*-Springen gestartet, sechs davon zogen ins Stechen ein. Darunter Top-Favoriten wie Adrian Schmid, Marcel Marschall und natürlich Vortagessiegerin Alina Hertwig. Eröffnet wurde das Stechen von Marc Poppel und dem Schimmelwallach James Jumper, die im Umlauf als erstes Starterpaar mit einer makellosen Nullrunde vorgelegt hatten. Nun fiel jedoch an Sprung zwei eine Stange zu Boden (41,28 Sekunden). Marcel Marschall hatte mit der Kannan-Tochter Kassandra del Buttasella auf temperamentvolles, italienisches Blut gesetzt – es mussten jedoch auch hier vier Strafpunkte verbucht werden. Die Zeit hatte das Duo mit 40,99 Sekunden allerdings getoppt. Pech am letzten Hindernis hieß es für Adrian Schmid und die achtjährige Hannoveraner-Stute Cellestial’s Curly, die das Ziel in 41,87 Sekunden erreichten. Einen guten Lauf an diesem Wochenende hatte Heike Rominger aus dem umliegenden Nachbarsdorf im Sattel von Wicked Echo. Im Stechparcours hatte mit zwei Abwürfen dann das letzte Quäntchen Glück gefehlt. Bis dato hatte es keinen fehlerfreien Ritt gegeben, doch das sollte sich mit Hendrik Mader und seinem Holsteiner-Wallach Cranach ändern. Mader ging zwar nicht das allerletzte Risiko ein und wählte den längeren Weg auf die zweifache Oxer-Steil-Kombination, ließ seinen langbeinigen Cascadello-Sohn jedoch fleißig galoppieren. Dies bescherte dem Paar eine feine Nullrunde in 41,95 Sekunden und damit die neue Führung! Doch die Entscheidung war noch nicht endgültig gefallen, schließlich war der Start für Alina Hertwig und ihren Playboy vh Scheefkasteel noch offen. Die Amazone wählte Maders Taktik und verzichtete ebenfalls auf die enge Wendung zur Kombination. Mit einem riesigen Satz sprangen die Beiden ins Ziel, wobei die Uhr bei 41,55 Sekunden stoppte.  Somit war das Duo aus Meckenbeuren einen Wimpernschlag schneller und verwies Hendrik Mader und Cranach auf den zweiten Platz, gefolgt von Marcel Marschall. Rang vier hieß es für Marc Poppel vor Adrian Schmid an fünfter Stelle sowie Heike Rominger auf Platz sechs. Zu den weiteren Platzierten zählten Armin Engelhardt mit OBC Lord Engi, die im Umlauf einen ärgerlichen Zeitstrafpunkt kassiert hatten sowie Marc Poppel und Dalton, Alina Hertwig mit ihrem Lucky, Marcel Marschall mit Claire und Daniel Gantner mit Caytano. Sechs Tage Spitzensport gehen somit zu Ende, doch wir alle wissen: Nach den Winterlingen Winners ist vor den Winterlingen Winners!

Laura Bräuninger (Werkstudentin)

Unterstützt Redaktion und Social Media seit ihrem Praxissemester im Studiengang der Pferdewirtschaft. Schreibt am liebsten über den Springsport und ist selbst erfolgreich bis zur schweren Klasse unterwegs.

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