Vierspänner WM: Silber für das deutsche Team, Gold an die Niederlande
Das deutsche Team hat bei der Vierspänner-WM im ungarischen Szilvásvárad erneut Silber gewonnen. Gold ging zum zwölften Mal an die Niederlande, Australien gewann Bronze. Boyd Exell konnte zum siebten Mal in Folge Einzelgold gewinnen. Das ist vor ihm noch keinem anderen Fahrer gelungen.
Nach Dressur und Gelände lag das deutsche Team auf dem Bronzerang, im Kegelfahren behielten Michael Brauchle, Mareike Harm und Georg von Stein die Nerven und holten sich so nach 2022 erneut Silber mit 330,33 Punkten. Die Niederlande brillierten auch in der letzten Wertung, Bram Chardon gelang als einem von nur drei Fahrern eine fehlerfreie Runde im Kegelparcours. Am Ende hatten sie 322,69 Punkte auf dem Konto. Bronze ging an Australien (340,77). Das Team bestand nur aus zwei Fahrern, Boyd Exell und Tor van den Berge, und musste daher auf ein Streichergebnis verzichten.
In der Einzelwertung ging unterdessen kein Weg vorbei an Boyd Exell. Der Australier stellte einen Rekord auf, indem er seinen siebten Titel gewinnen konnte. Schon nach Dressur und Marathon hatte er einen guten Vorsprung von fast zehn Punkten. Diesen reizte er im abschließenden Kegelfahren nicht aus. Lediglich drei Fehlerpunkte kamen auf sein Konto dazu, wodurch er mit deutlichem Vorsprung und insgesamt 146,93 Punkten gewann.
Bram Chardon aus den Niederlanden holte seine erste Einzelmedaille bei einer Weltmeisterschaft und sicherte sich Silber (157,74), nachdem er im Kegelparcours fehlerfrei geblieben war. Der US-Amerikaner Chester Weber, er hatte souverän die Dressur gewonnen, verteidigte trotz zweier Fehler im Kegelfahren seinen Platz auf dem Podest und holte Bronze in der Einzelwertung.
Die Fahrer der deutschen Mannschaft waren alle unter den besten acht ins Finale eingezogen, leider klappte es diesmal nicht mit einer Einzelmedaille. Mit Platz drei im Gelände hatte Michi Brauchle einige Plätze gutgemacht nach der Dressur. Im Kegelfahren kamen 9,11 Punkte auf sein Konto dazu, damit wurde es am Ende Rang 12. Bester Deutscher wurde Georg von Stein auf Rang fünf, Mareike Harm wurde Sechste.
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