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von Maria Jürgens am Samstag, 07.09.2024 um 12:35

WM Vierspänner: Deutschland nach Dressur auf Platz drei

2022 gewann Michael Brauchle die Bronzemedaille in Pratoni.  /  © Caremans

Bei den Weltmeisterschaften der Vierspänner in Szilvásvárad in Ungarn geht es für die Fahrer heute ins Gelände. Nach den ersten beiden Dressurtagen liegt das deutsche Team mit Mareike Harm, Georg von Stein und Michael Brauchle auf Platz drei und damit auf Medaillenkurs. In der Einzelwertung wurde Brauchle in der Dressur 17.

„Wir sind im Prinzip gut zufrieden, wir hätten natürlich gerne ein paar Pünktchen mehr geholt, aber wir sind nicht allzu weit weg von den vorderen Mannschaften“, so das Fazit nach der Dressur von Bundestrainer Karl-Heinz Geiger. Mareike Harm, die Dressur-Spezialistin im deutschen Team, hatte auf ihr Top-Dressurpferd „G“ verzichten müssen, da er nicht ganz fit war und zuhause bleiben musste. Einspringen in der Dressur musste Sunfire. Der Wallach geht sonst eigentlich nur Gelände und Kegelfahren. Aber Sunfire machte auch im Dressurviereck einen guten Job und Mareike Harm kam mit 42,18 Strafpunkten auf Platz vier in der Dressur. Teamkollege Georg von Stein lieferte mit 47,11 Punkten ebenfalls ein gutes Ergebnis fürs Team. Der dritte Mannschaftsfahrer, Marathon-Spezialist Michael Brauchle, beendete die Dressur auf Platz 17 (52,77). Brauchle gewann 2022 in Pratoni die Bronzemedaille, er wird heute im Gelände auf Aufholjagd gehen. Er startet heute als erster deutscher Teamfahrer in den Marathon.


Die beste Dressur aus deutscher Sicht zeigte Einzelfahrerin Anna Sandmann aus Lähden. Mit 40,99 Punkten belegte sie Platz drei hinter dem US-Amerikaner Chester Weber und dem amtierenden Weltmeister aus Australien Boyd Exell. „Anna hat eine ganz tolle Dressur gefahren, sehr harmonisch mit viel Gleichmaß und sehr guter Anlehnung“, sagte Geiger.

Auch ihr Vater Christoph Sandmann, der auch als Einzelfahrer an den Start geht, überzeugte im Viereck. Mit 46,78 Punkten belegte er Platz neun. Ebenfalls als Einzelfahrer am Start ist Rene Poensgen aus Eschweiler. Er kam auf Platz 22 der 41 internationalen Vierspänner aus 13 verschiedenen Nationen.

In der Teamwertung führt das australische Team (80,91 Punkte) vor den Titelverteidigern aus den Niederlanden (86,44) und der deutschen Mannschaft (89,29). „Heute wird es richtig spannend, die Geländestrecke ist sehr anspruchsvoll, es sind acht schnelle und lange Hindernisse zu bewältigen“, sagt der Cheftrainer. „Und hier sind tausende von Menschen an der Strecke, die Ungarn sind wirklich Fahrsport-Fans!“.

Maria Jürgens (Redaktionsleitung)

Nach dem Volontariat bei der Tageszeitung zum Pferde-Journalismus gekommen. Am liebsten im Springsattel und auf den Geländeplätzen unterwegs. Die vielseitige Ausbildung liegt ihr sehr am Herzen. Unser Ass für alle Fragen rund um Pferdehaltung, Fütterung und Gesundheit.

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