Durmersheim: Großer Preis an Günter Treiber
Der Große Preis bot einen gelungenen Abschluss für Landesmeister Günter Treiber in Durmersheim, er siegte im Sattel seines Cassis mit dem einzigen fehlerfreien Ritt im Stechen. Insgesamt 19 Teilnehmer waren im Turnierhöhepunkt gestartet, vier von ihnen gelang der Einzug ins Stechen. Andy Witzemann sogar gleich mit zwei Pferden, seinem Cassadero und Hannoveraner Titan, wobei er Cassadero zurückzog. Im Sattel von Titan startete er als Erster und hatte einen Abwurf. Der Ritt sollte am Schluss Rang zwei bedeuten. Sascha Braun war im Umlauf mit seinem Schimmel Commander Joe eine tadellose und stilistisch überaus sehenswerte Runde gelangen. Im Stechen fiel die letzte Stange, Rang drei mit dem Württemberger aus der Zucht der ZG Gühring. So musste Günter Treiber als letzter Starter "nur" fehlerfrei reiten. Eine willkommene Aufgabe für ihn und seinen gewaltig springenden Cassis, der mit Riesensätzen über die 1,45 Meter hohen Sprünge flog aber kein grundschnelles Pferd ist. Das Paar blieb fehlerfrei und holte sich damit den Sieg.
Auch der Sonntag war in Durmersheim mit Köpfchen geplant: Der Große Preis zur Mittagszeit statt am späten Nachmittag ermöglichte den Profis eine frühe Heimreise. Am Nachmittag hatte eine Führung für Kinder großen Anklang gefunden. 20 Kinder nahmen teil und ließen sich durch die Stallungen und über das Gelände der Reitanlage führen, Parcoursbegehung inklusive. Eine schöne Idee, um den Kindern aus der Gegend Einblicke in den Reitsport zu ermöglichen. Insgesamt gab es viel Lob für die Organisation und die idealen Bedingungen. Schon jetzt haben die Veranstalter zugesagt, dass 2025 das Turnier erneut stattfinden soll, auch wenn in Durmersheim wie überall dder Gewinn von Sponsoren zunehmend herausfordernder wird.
Am Vormittag war der Sonntag mit zwei S-Springen gestartet. Das Zwei-Phasen-S über 1,40 Meter gewann Andy Witzemann im Sattel des zehnjährigen Holsteiners Kolibri vor Sascha Braun mit Cassie und Marc Poppel mit James Jumper.
Der Sieg im Youngster S ging an Elisabeth Meyer, die ebenfalls auf Holsteiner-Blut saß und Valentina M aus der Zucht der Familie Meindl gesattelt hatte. Sieg Nummer drei für die Amazone vom Hüttental, Sieg Nummer zwei für die Meindl-Zucht.
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