Durmersheim: Die Amazonen dominieren die S-Springen
Fünf Tage, sechs S-Springen, 26 Prüfungen - in Durmersheim-Hardt haben die Veranstalter wieder ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Federführend von Franziska Gehrer und Patrick Kühn geleitet, erfreut sich das Turnier großer Beliebtheit. Neben den idealen Bedingungen begeistert auch die liebevolle Gestaltung. Zum Auftakt der S-Springen siegte Elisabeth Meyer, die einige Pferde, Youngster sowie erfahrene, mit ins Herrschaftsfeld gebracht hat. Im Sattel des achtjährigen DSP-Wallachs Qualido M aus bayerischer Zucht, der Quadrigus-M-Nachkomme ist auf dem Zuchthof Meindl geboren, legte Meyer eine schnelle und fehlerfreie Runde hin. Parcourschef Phil Schmauder hatte sich einen anspruchsvollen Kurs ausgedacht mit interessanter Linienführung, die den gesamten Platz ausnutzte, darunter zwei zweifache Kombinationen. Knapp vier Zehntel Vorsprung hatte Eli Meyer schließlich auf Benjamin Wulschner, der den gewaltig springenden Django PS gesattelt hatte. Rang drei ging an Sascha Braun mit Commander Joe vor Armin Schäfer mit Chaprock. Mit Kim Carolin Müller ging Rang fünf an eine weitere Amazone, sie hatte ihren Fuchs Darco for Fun Z gesattelt.
Der Erfolg zum Auftakt war für Eli Meyer nur der Beginn eines erfolgreichen Wochenendes. Denn auch im S**-Springen holte sie sich die goldene Schleife. Ihre Erfolgspartnerin diesmal die neunjährige Dame Noir, Hannoveranerstute von Diamant de Semilly. Der Vorsprung zu Platz zwei war in diesem Springen deutlich größer, fast sieben Sekunden nahm sie dem zweitplatzierten Andy Witzemann ab, der auf dem Numero Uno-Sohn Titan saß. Nina Merkel wurde im Sattel der Württemberger-Stute Escorada, inzwischen stolze 17 Jahre alt und topfit, Dritte. Anne Götter und Classe Lady wurden Vierte.
Im dritten S-Springen war bereits im Vorhinein klar, dass der Sieg an eine Amazone gehen würde, denn es war als Amazonen-Springen ausgeschrieben. 23 Reiterinnen hatte Startbereitschaft erklärt, der Sieg ging an eine, die derzeit einen richtigen Lauf hat. Anna Marlena Zehnle und ihre Harley Quinn wachsen gerade in einem Springen nach dem anderen über sich hinaus. So auch in Durmersheim, wo sie "Hausbereiterin" Pia Luise Baur den Sieg vor der Nase wegschnappten. Baur wurde Zweite mit dem Belgier Merino van de Achterhoek vor Juliane Rabold, die mit Calanthe Dritte und mit Nurena Blue von Whitemoon Vierte wurde.
Drei S-Springen stehen am Sonntag noch an, Höhepunkt ist das Zwei-Sterne-S-Springen mit Stechen um 13.45 Uhr.
Ähnliche Meldungen
Warte mal kurz...
Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.