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Freitag, 23.08.2024 um 16:35

Weilheim: Mission Titelverteidigung

Wetzstein will es wissen

Immer mit Blick zum nächsten Sprung. Anastasia Wetzstein und Galita O.  /  © Claretta Lukas

Sowohl in der U25-Tour als auch bei den Reitern der Württembergischen Meisterschaft, scheinen gleich zwei Paare die Titelverteidigung im Blick zu haben. Bei den U25-Reitern ist das Anastasia Wetzstein, die auch heute mit ihrer ehrgeizigen und sprunggewaltigen Stute Galita O ein klares Statement setzte. Fast 10 Sekunden war sie schneller als der später Zweitplatzierte Lenny Maier, der zunächst, so der Eindruck, die engsten Wendungen nahm und mit seiner Fuchsstute Antonia keine Sekunde verschenkte. Doch Wetzstein wollte es wissen, legte einen großen Grundgalopp an und wusste die Stute gekonnt mit vollem Risiko durch den Parcours zu lenken. Gemeinsam waren sie letztes Jahr württembergische Meister geworden, so auch das Ziel für dieses Jahr.

Hinter Lenny Maier platzierte sich auf Rang drei die junge Amazone Laura Bräuninger, die neben einer schnellen, auch eine stilistisch feine Runde zeigte. Gemeinsam mit ihrem langjährigen Partner Carry on, war sie Maier dicht auf den Fersen, nahm allerdings nicht die engsten Wendungen, wodurch sie sich mit der weißen Schleife zufriedengeben musste. Die blaue Schleife überreichte der Richter Dieter Melwitz dem jungen Reiter aus Salzstetten Nico Leber. Er hatte als letzter Starter den 13-jährigen Casall-Sohn Caslato gesattelt, mit dem er eine gute und gleichmäßige Runde drehte.

Wohlfühlort Weilheim

Die strahlende Siegerin Arwen-Charlotte Thaler.  /  © Claretta Lukas

Es scheint, als würden sich Arwen-Charlotte Thaler und ihre Stute Duitama auf den Weilheimer Plätzen so richtig wohl fühlen. Erst letztes Jahr feierte die junge Amazone vom Hasenhof dort ihren ersten S-Sieg. Mittlerweile kamen noch drei weitere hinzu! Der letzte erst heute und wer hätte es gedacht, in Weilheim. Blitzschnell und mit vollem Risiko konnte sich das eingespielte Team an die Spitze der Wertungsprüfung für Reiter setzen. Kopfschüttelnd Ritt sie aus dem Parcours, vor Freude. Kaum zu glauben, dass die beiden erst vor kurzem bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften gestürzt waren. „Es war nichts passiert, doch es muss wieder aus dem Kopf“, beschreibt Thaler’s Mutter. Das sie das geschafft haben, bewiesen die beiden mit ihrem Sieg heute wohl mehr als genug.

Nur einen Wimpernschlag hinter Thaler reihte sich der amtierende Württembergische Meister Sebastian Heller ein. Auch er strebt demnach eine Titelverteidigung an. Dieses Jahr allerdings nicht auf seinem langjährigen Erfolgspartner Quinaro, sondern auf seiner Nachwuchshoffung Kosmos. Mit dem erst 9-jährigen Kannan-Sohn war er in den letzten Wochen noch einmal mehr zusammengewachsen, was sich nun auch im Parcours auszahlt und den beiden die silberne Schleife im heutigen Springen erbrachte.

Schneller als die beiden war in dieser Zeitspringprüfung über 1.40 m nur Marian Müller gewesen. Er ging das volle Risiko ein, musste demzufolge allerdings einen Abwurf in Kauf nehmen, was vier Strafsekunden bedeutete. Am Ende hieß es trotzdem noch Rang vier für ihn und den selbstgezogenen Schimmel-Wallach Coupe. Rang drei ging an den sprunggewaltigen und ebenfalls erst 9-jährigen Oldenburger Cidre, der unter dem Sattel von Christopher Frazer in voller Linie überzeugen konnte. Die rote Schleife und damit Platz fünf ging an Ramona Kunze, die mit ihrer ehrgeizigen Catoki-Tochter Chilli Girl eine fehlerfreie Runde auf das Parkett zauberte.

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