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von Leonie Wolff am Samstag, 17.08.2024 um 06:16

Auftakt nach Maß bei den HORSE Classics in Killingen

Bei bestem Wetter starteten am Donnerstag die HORSE Classics in Killingen in eine weitere Runde und auch in diesem Jahr stellt das Team um Hausherr Mario Walter ein spitzen Turnier auf die Beine.

Begleitet von strahlendem Sonnenschein eröffnete eine Jungpferdeprüfung den ersten Turniertag, dessen Höhepunkt der Julius-Bär-Bank Preis bildete. Dieser diente insgesamt 33 Starterpaaren als Einlaufspringen der großen Tour an diesem Wochenende. Während einige Starter mit den etwas wechselnden Lichtbedingungen zu kämpfen hatten, gelang Sönke Aldinger ein perfekter Start in das Wochenende. Gemeinsam mit seinem 9-jährigen Sportpartner Crockett WZ ließ er den Parcours, gebaut von Christa Jung schon fast spielerisch aussehen. Mit fast zwei Sekunden Vorsprung durchquert der grundflinke Connor-Sohn die Ziellinie.

Mit dieser starken Runde verwies er Armin jun. Schäfer auf Rang zwei und Lea Sophie Gut sowie Markus Kölz auf Rang drei. Die letzteren hatten es geschafft, in der Springprüfung über 1.40 m in exakt derselben Zeit das Ziel zu erreichen.

"Ganz normaler Freitagabend"

Eine Tradition: In diesem Springen gibt es für den Sieger und die Patzierten ein Bier in der Siegerehrung.  /  © Roman Sterzik

Ein ganz normaler Freitag (abend) war das nicht ganz auf der Reitanlage Walter, wenn man bedenkt, dass am Abend rund 35 Spieler ihr Glück beim sogenannten „Bubble-Soccer“ versuchten. Die vergangenen Jahre war es der Reitbiathlon bzw. Triathlon, der am Freitag für Aufsehen sorgte und dieses Jahr schlüpften die hochmotivierten Spieler in große, mit Luft gefüllte, durchsichtige Bälle und spielten Fußball. Marvin Frey, Spieler in der Siegermannschaft, resümiert: „Ein ganz normaler Freitagabend“

Das sportliche Highlight war auch an diesem Tag das Springen der großen Tour. Der Parcours des Zwei-Phasen-Springens über 1.45 m hatte es in sich und brachte am Ende nur vier fehlerfreie Runden in der zweiten in der zweiten Phase hervor. Schnellster war kein geringerer als der Hausherr Mario Walter selbst, der auf seiner Fuchsstute „Cora de la Rosa“ aus eigener Zucht zum Sieg galoppierte. Nur einen Hauch auseinander waren die Plätze zwei und drei. Doch die ehrgeizige Stute von Julius Ehinger hatte schlussendlich die Nase vorn. Die 15-jährige Stute machte damit ihrem Namen „Flying Princess alle Ehre. Conthargos und Chacco-Blue zeigt der Pedigree des dritt Platzierten Concorioso PS, der unter Remo Allgäuer zu einer feinen Nullrunde sprang. Für eine Überraschung sorgte der 9-jährige Kannan-Sohn Kosmos, der unter seinem Reiter Sebastian Heller eine bärenstarke Runde zeigte und sich Platz vier und damit seine erste Platzierung über 1.45 m sicherte. Mit seinem Erfolgspartner Quinaro hatte Heller etwas Pech und landete mit dem schnellsten vier Fehler Ritt auf dem fünften Rang.

Für Mario Walter und das Team sicherlich ein gelungener Auftakt in das Turnierwochenende.

Leonie Wolff (Werkstudentin)

Studiert Germanistik und Sportwissenschaften in Stuttgart, unterstützt währenddessen die Redaktion und das Social Media Team. Schreibt am liebsten Porträts und über den Springsport und ist selbst im Springsattel bis zur Klasse M erfolgreich unterwegs.

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