Noah Kuhlmann bei den Paras auf der Longlist
Beim internationalen Para-Turnier im niederländischen Deurne hat Noah Kuhlmann, international erfolgreicher Para-Dressurreiter vom Bodensee, sein Saisonziel erreicht: Einen Platz auf der Longlist für die Paralympics, die sich im September den Olympischen Spielen in Paris anschließen. Ein Einsatz unterm Eiffelturm ist allerdings unwahrscheinlich. Sowohl die nominierten Athleten als auch ihre Pferde zeigten sich in den Prüfungen fit und kerngesund. Aber als Sportler mit Teamgeist betont er: "Wir freuen uns aber natürlich darüber, wenn unsere Kaderkolleginnen in Paris zeigen können, was sie drauf haben und werden sämtliche Daumen drücken!"
Noah Kuhlmann konnte in Deurne im Sattel seines rheinländischen Wallachs Staatslegende alle Prüfungen mit über 70 Prozent abschließen (71,09 Prozent im Grand Prix A (was seine persönliche Bestleistung in der Prüfung war), 70,09 Prozent im Grand Prix B und durch zwei vermeidbare Fehler mit 72,03 Prozent in seiner Paradedisziplin, der Kür).
In der Kür landete er in einem beeindruckenden Starterfeld auf dem fünften Platz. Die beiden anderen Prüfungen beendete er jeweils auf dem 6. Platz. Trotzdem eine Leistung, die auch durch anerkennende Worte des Bundestrainers gewürdigt wurde, der ihm eine durchgängig steigende Leistungskurve attestierte. Das Turnier in Deurne war Noah Kuhlmanns Saisonabschluss, denn er wird nun eine fünfwöchige Reha antreten, um ab September dann unter anderem in den Kaderlehrgängen wieder an seiner reiterlichen Weiterentwicklung zu arbeiten, verspricht seine Mutter Rita Kuhlmann. .
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