St. Schufro-Tochter St. Felice jetzt unter Simone Pearce
Die siebenjährige Hannoveranerstute St. Felice hat bei Simone Pearce auf dem Hirtenhof in Aach eine Box bezogen. „Dieses Pferd ist einfach etwas Besonderes“, sagte Simone Pearce. Spontan hatte sie sich entschieden, am Wochenende mit St. Felice in Samorin zu starten, eine mögliche Qualifikation für die Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde. „Sie war super aber vor der zweiten Pirouette war sie etwas abgelenkt durch die Springprüfungen nebenan und hat sich ziemlich aufgeregt. Ich habe mich entschieden zu verzichten und ein paar entspannte Runden zu drehen.“ Je nachdem sind für dieses Jahr die Bundeschampionate oder auch die Teilnahme am Nürnberger Burg-Pokal eine Option, so Pearce gegenüber Eurodressage.
Die St. Schufro-Tochter aus der Zucht von Patrick Seefeld wurde erstmals dreijährig von Markus von Holdt vorgestellt und wurde 2020 Fünfte beim Hannoveraner Reitpferde-Championat in Verden. Im Anschluss ging sie über die Elite-Auktion in Verden und wurde als Preisspitze für 205.000 Euro von Nicola Ahorner ersteigert.
Sie gab die Stute zur weiteren Ausbildung an Marcus Hermes, der sie bis zur Klasse S förderte. 2022 qualifizierte er sie für die Bundeschampionate in Warendorf, wo sie die Einlaufprüfung gewannen, im Finale der Fünfjährigen wurde es Platz 17. 2023 schafften sie es ins Finale der Sechsjährigen, dort wurde St.Felice Vize-Bundeschampionesse. Zuletzt startete das Paar Anfang des Jahres im St.Georg Special in Münster und erreichte Platz zwei mit über 72 Prozent.
Im März beendete Nicola Ahorner die Zusammenarbeit mit Marcus Hermes und gab die Stute zunächst in die Hände von Cathrine Dufour, bevor sie nun zu Simone Pearce wechselte. St. Felice ist nicht das einzige Pferd aus Ahorners Besitz, dass die Australierin reitet. Auch der siebenjährige Holsteiner Zoolaboo von Zack steht bei ihr in Beritt.
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