Heddesheim: Kein Vorbeikommen an DSP Dimanche Royal
100 Jahre Pferdezucht-, Reit- und Rennverein Heddesheim e.V. - Grund genug für ein Jubiläumsturnier an diesem Wochenende. Entstanden in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, auf der Suche nach Fohlenweiden, entwickelte sich aus einer Gruppe Pferdevernarrter der Verein. Im Jahr 1951 wurde das erste Turnier an der Leutershausener Straße ausgerichtet. In den 60er Jahren hatte sich eine Reitanlage entwickelt, 1964 konnten die ersten Einsteller in den Vereinsstall einziehen. 1970 musste der damalige Standort dem Neubau der Schule weichen, der Neubau an der Muckensturmer Straße entstand und eröffnete der Reiterei ganz neue Möglichkeiten. Heute ist der Verein mit Hallen und Plätzen bestens ausgerüstet und kann mit vielen erfolgreichen Mitgleidern aufwarten. Ein Mitglied soll nicht unerwähnt bleiben: Die Rede ist von Christian Abel, dem ehemaligen Geschäftsführer des Landesverbandes und der Landeskommission Baden-Württemberg. Abel lernte die Reiterei in den 50er Jahren unter den strengen Augen des Heddesheimer Lehrmeisters Fritz Fath.
25 Prüfungen waren über die vergangenen drei Tage ausgeschrieben, von Reiterwettbewerben bis hin zu Dressur- und Springpferdeprüfungen sowie zwei M-Springen und einer S-Dressur. Sicherlich eine Ausschreibung, sowohl für Profis als auch Amateure. In der S-Dressur auf Kandare hatten 22 Teilnehmer ihre Startbereitschaft signalisiert. In der von Bruno Eidam, Ralf Hartmann und Susanne Ludwig gerichteten Prüfung gab es kein Vorbeikommen an Anna-Louisa Fuchs und DSP Dimanche Royal v. Damon's Damiani/Don Schufro. Das schicke Paar konnte sich den ersten Podestplatz mit 69,802% sichern. Geschickt vorgestellt konnte der hocherfolgreiche Siebejährige diesen weiteren Erfolg auf seinem Konto verbuchen. Über Rang zwei mit 68,849% konnte sich Jaya Gutheil freuen. Sie hatte ihre Stute Quality Time v. Quantensprung/Placido gesattelt. Bereits seit dem Jahr 2020 sind die beiden ein Paar und seither gemeinsam von der ersten Dressurpferde A bis hin zur S-Dressur erfolgreich. Den dritten Platz auf dem Podest konnte Andrea Timpe verbuchen. Sie hatte dem Richtergremium die Stute First Lady W3 v. Foundation/Breitling vorgestellt und wurde mit 68,690% belohnt. Die Oldenburgerin ist keine Unbekannte: In den Jahren 2018 bis 2022 war sie unter Hendrik Lochthowe mehr als erfolgreich in Dressurpferdeprüfungen bis hin zur schweren Klasse.
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