Ilsfeld: FBW Dantes Zazou feiert seinen ersten Drei-Sterne Sieg
Den Höhepunkt im Ilsfelder Viereck bildete heute die Dressurprüfung der Klasse S***, in der sich ein starkes Feld den Richtern Jörg Beerhenke, Ina-Katrin Schmid und Katharina von Stetten stellte.
Zuletzt hatte sich Timo Kemmerer mit dem bewegungsstarken Dante Weltino-Sohn an die Spitze gesetzt und feierte somit den ersten Drei-Sterne-Sieg von FBW Dantes Zazou. Zu seinen Stärken zählt sicherlich vor allem die gut ausgereifte Piaff-Passage Tour, die der 10-jährige Rappe mit einer Leichtigkeit abruft aber auch die allgemeine Sicherheit in den Lektionen. Belohnt wurde das Paar mit 70,43 Prozent und dem deutlichen Sieg vor dem Württemberger Ferrabeau, der unter seiner Ausbilderin Meike Lang seit diesem Jahr auch auf internationaler Ebene erfolgreich im „großen“ Sport unterwegs ist. Am heutigen Tag hieß das Ergebnis 69,95 Prozent und ein starker zweiter Platz. Auf Platz drei reihte sich das Siegerpaar aus Ludwigsburg ein. Ann-Kathrin Lindner und ihr FBW Lord of Dance durften sich über 68,68 Prozent freuen, verloren heute durch Fehler wertvolle Punkte. Den „Abschluss“ in der Liste der Platzierten machten Nadine Feser, die sich im Sattel des nun 16-jährigen DSP-Wallachs Balu nur knapp hinter Lindner auf Rang 4 einreihte.
D’cinzano siegt bei den jungen Dressurpferden
Neben der Drei-Sterne-Prüfung hatten sich bereits am Mittag zehn Starterpaare in die Liste der Dressurprüfung Kl. S* für 7-9 jährige Pferde eingetragen. Und einmal mehr zeigte sich ein echter Favorit an der Spitze.
Der Erfolgsreiter Pieter van der Raadt präsentierte erneut seine vielversprechende Nachwuchshoffnung D’cinzano. Vor allem in der Galopp-Tour sammelte der erst siebenjährigen einige Punkte und setzte sich mit einem großen Vorsprung an die Spitze. Mit insgesamt 72,54 Prozent der Punkte konnte sich der Duvalier-Sohn unter seinem Ausbilder Pieter van der Raadt die goldene Schleife sichern. Mit 69,24 Prozent reihten sich Franziska Wallner und der ausdrucksstarke Körkommissar auf Rang zwei ein. Der Deutsche Reitpony Hengst, der den Großpferden in nichts nachsteht, überzeugte die Richter vor allem mit seiner sehr guten Grundqualität und dem nötigen Ausdruck, den der achtjährige Kachunga-Sohn auch in den Lektionen zeigt. Nur einen halben Punkt weniger vergaben die Richter der feinen Hannoveraner Stute Fräulein Müller, die unter ihrer Ausbilderin Ann-Kathrin Linder zu überzeugen wusste. Die dunkle elegante Stute, abstammend von For Romance I, tanzte schlussendlich zu 69,2 Prozent. Victoria Rohrmuss, die gleich zwei junge Nachwuchspferde vorstellte, platzierte sich mit dem Fidertanz-Sohn Final Edition an vierter Stelle (69 Prozent).
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