Future Champions: Mia Cara Brugger und Nick Armbruster mit starkem Auftakt
Na, so geht eines der wichtigsten Nachwuchsturniere für das Ländle aber äußerst erfolgreich los. In dieser Woche stehen die Future Champions in Hagen bei Familie Kasselmann an. Dort wird unter anderem über die Tickets für die diesjährigen Nachwuchseuropameisterschaften entschieden. Zudem ist es das einzige Nationenpreis-Turnier in Deutschland für den Nachwuchs. Mia Cara Brugger und Nick Armbruster hätten nicht besser ins Turnier starten können und haben noch alle Chancen auf eines der heißbegehrten EM-Tickets!
Den Auftakt machten die Springjunioren. Im CSIO der Junioren, einem Zwei-Phasen-Springen über 1,40 Meter, gelangen Nick Armbruster mit seinem routinierten elfjährigen KWPN-Wallach Isodermus in beiden Phasen zwei tadellose Nullrunden. In der zweiten Phase stoppte die Uhr bei 36,58 Sekunden. Mit dieser Zeit musste er sich nur von Jona Jolie Schwamborn mit Chinta (33,38 Sekunden), Tony Stormanns mit Surprise (33,65 Sekunden) und Louise Ameeuw mit Flora du Mesnil (36,07 Sekunden) geschlagen geben. Damit reihte sich Armbruster in der ersten Ehrenrunde für die Junioren auf einem bärenstarken vierten Platz ein. Genauso gut lief es für Mia Cara Brugger, die in den letzten Wochen wahrlich von Erfolg zu Erfolg reitet und in der deutschen Spitze der Children kräftig vorne mitmischt. Im Eröffnungsspringen dieser Altersklasse, einem Springen über 1,25 Meter, lieferte die junge Dame im Sattel ihrer Candela ebenso zwei tolle Nullrunden. Mit einer Zeit von 77,89 Sekunden reihte sie sich auf Rang acht ein. Der Sieg ging in diesem Springen an Horia Butuza mit Ampaya Vd Leuba (70,12 Sekunden) vor Brianne Beerbaum mit Carrero (70,54 Sekunden). Allegra Elisabeth Hüttig und ihr Sietlands Gustav kassierten zum Auftakt noch einen ärgerlichen Abwurf.
Bei den Dressurreitern landete Sophie Luise Layer mit ihrer Félicia bei den Children auf dem zehnten Platz. Sie erhielt in der technischen Note 67 Prozent. In der Note für Sitz und Einwirkung standen 68,7 Prozent.
Nun heißt es für den baden-württembergischen Nachwuchs auch an den nächsten Turniertagen kräftig die Daumen zu drücken!
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