Winnenden: Das i-Tüpfelchen des Jubiläumsturniers
Nachdem am Samstagnachmittag Marian Müller die goldene Schleife mit nach Hause nahm, wendete sich gestern das Blatt. Aufgabe war eine Springprüfung der Klasse S* mit Siegerrunde, für die sich insgesamt 21 Paare in die Starterliste eingetragen haben.
Ebenfalls mit dabei, der zweite Vorsitzende des Vereins Sebastian Heller, der gleich zwei Pferde an den Start brachte. Nachdem er mit dem 9-jährigen Kannan-Sohn Kosmos einen Fehler im Umlauf in Kauf nehmen musste, gelang ihm mit seinem langjährigen Erfolgspartner Quinaro eine schnelle Nullrunde und somit der Einzug in die Siegerrunde. Alle Teilnehmer der Siegerrunde zogen mit einer weißen Weste, also ohne Strafpunkte aus dem Umlauf, in die Siegerrunde ein.
Gleich zu Beginn der Siegerrunde gelang es sowohl Gunther Döhler als auch Joachim Durst fehlerfrei zu bleiben und auch schnell waren die Beiden unterwegs. Döhler, der den mächtig springenden Holsteiner Schimmel-Hengst Don Darco gesattelt hatte, setzte sich mit 35.14 Sekunden an die Spitze vor Joachim Durst, der mit dem erfahrenen Con Air-Sohn Con-Tico 35.66 Sekunden benötigte. Marian Müller, der seinen Coupe ebenfalls für die Siegerrunde qualifizierte, musste einen ärgerlichen Fehler in Kauf nehmen. Er landete schlussendlich auf dem fünften Rang, hinter Katharina Schlosser und ihrem Quiet and surprise. Die Beiden lieferten eine fehlerfreie Runde, reihten sich jedoch mit einer Zeit von 37.80 Sekunden hinter Durst ein. Dann wurde es so richtig spannend, Sebastian Heller ließ seinen 14-jährigen Quirado Nachkommen ordentlich galoppieren, blieb ebenfalls fehlerfrei und übernahm mit 34.66 Sekunden die Führung. So hatte es Lenny Maier in der Hand. Er zog als schnellster aus dem Umlauf in die Siegerrunde ein und war somit letzter Starter. Lange sah es für ihn und seine Antonia gut aus, doch am letzten Sprung fiel die Stange. Am Ende hieß es dann Rang sechs für ihn und die ehrgeizige Fuchsstute und der Sieg blieb im Verein, genauer gesamt bei Sebastian Heller.
„Auf meinen Quinaro kann ich mich immer verlassen“, strahlt Sebastian Heller nach der Siegerehrung. Denn der Sieg im eigenen Verein und dann acuh noch am 50. Jubiläumsturnier ist etwas ganz Besonderes und ist wahrlich das i-Tüpfelchen, nach einer sehr ereignisreichen Woche im Winnender Reiterverein.
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