Gold für Allegra Hüttig und Maxi Fimpel bei den Süddeutschen Ponymeisterschaften
Allegra Hüttig ist süddeutsche Ponymeisterin der Dressurreiter. Mit ihrem Rappwallach Notre Petit siegte sie überlegen in der finalen Kür bei den Süddeutschen Ponymeisterschaften in Rot am See. Zum Auftakt nach der ersten Grußaufstellung zeigte sie einen ausdrucksstarken Mitteltrab. Immer im schönen Seitenbild präsentierte sich das Paar auch heute sehr harmonisch. Am Ende gab es starke 77,375 Prozent und den Sieg mit Weile. In den vergangenen vier Monaten sind sie sehr gut zusammengewachsen. „Ich hätte nicht damit gerechnet und freue mich riesig“, sagte Allegra Hüttig überglücklich. Leider konnte sie im Springfinale mit ihrem Gusti nicht starten. Nachdem sich der Fuchs ein Eisen abgetreten hatte, wollten Hüttigs kein Risiko eingehen, immerhin steht schon am kommenden Wochenende die Teilnahme bei den Future Champions in Hagen an.
Zweite im Dressurfinale wurde Clara Kohutek, die mit ihrem Timms Ozzie auch in der Kür eine souveräne Vorstellung ablieferte. 72,875 Prozent erhielt sie in der Kür, dort wurde es Rang vier hinter Maya Wächter mit Nasdaq FH (73,5 Prozent). Der Nemax-Sohn war überaus motiviert, wodurch Maya Wächter noch nicht optimal zum loslassen kam. Fünfte wurde Sophia Sautter mit Daily’s Girl (72,5 Prozent), die ihre Kür zu Popklängen, unter anderem von Britney Spears zeigte. Für Roxy Wein und ihren Dimacci wurde es Rang sieben (70,375). Das Paar präsentierte sich zu Minions-Gesang und zeigte eine sehr kreative Kür, wie um Auftakt direkt ein Kurzkehrt auf der Mittellinie.
Bronze in der Meisterschaft ging an Romy Weber aus Rheinland-Pfalz, sie wurde Zweite in der Kür.
Im kleinen Finale kam Fabienne Beerhenke mit ihrem Palomino Chuck Norris auf Rang drei, Lara Theis wurde hier Siebte mit ihrem 17-jährigen Daddy’s Dream.
Silber für Kim Marie Hauß im Nachwuchschampionat Dressur
Im Finale des Ponynachwuchschampionats Dressur holte sich Kim Marie Hauß die Silbermedaille mit ihrer Palomino-Stute Glücksengelchen. Sie siegten in der Finalprüfung mit einer routinierten und korrekten Vorstellung, für die es die Wertnote 8,4 gab. Harmonische Übergänge und gut herausgerittene Verstärkungen gehörten zu den Höhepunkten ihrer Prüfung. Mia Oertel und Glücksengelchens Halbschwester Golden Glory hatten lange geführt und wurden letztlich Zweite (7,8) in der Finalprüfung. Platz vier wurde es für Mary-Ann Hollenbach und Kastanienhof Kentaur WE (7,5). Auch Anna-Yara Sophie Keller und Matilda Buchbach waren noch platziert.
Der Sieg im Championat ging an Teresa Schreck aus Rheinland-Pfalz, Leila Steinbrich aus Sachsen gewann Bronze.
In der Mannschaftswertung gab es unterdessen kein Vorbeikommen an das Team aus dem Ländle. Baden-Württemberg I mit Clara Kohoutek, Allgra Hüttig, Laura Kohoutek und Roxy Wein siegten mit 212,317 Punkten vor Rheinland-Pfalz (207,317). Baden-Württemberg II mit Maya Wächter, Sophia Sautter, Fabienne Beerhenke und Lara Theis gewann Bronze (204,512).
Gold für Maxi Fimpel
Im Parcours fand heute zunächst das Finale des Nachwuchschampionats statt. Moritz Steimle und Discolo wurden mit einer fehlerfreien Runde Fünfte. Maya Gruber und ihr King Daimar blieben ebenfalls strafpunktfrei, Rang 12.
Im Finale der Springreiter galt es, ein M*-Springen über 1,20 Meter zu absolvieren inklusive dreifacher Kombination und Triplebarre. Luisa Sophie Roth und ihr Baileys feierten dabei ihre Premiere auf diesem Niveau – und das mit Pauken und Trompeten. Fehlerfrei im Umlauf qualifizierten sie sich als erstes Paar für das Stechen. Auch Maximiliane Fimpel und ihrem FBW Damiro SWS gelang dies, ebenso wie Anais Brandt aus Sachsen-Anhalt. Mit einer richtig schnellen Runde holte sich Maxi Fimpel den Sieg vor Anais Brandt und Luisa Roth. „Ich hätte niemals damit gerechnet“, freute sich Maxi Fimpel über ihren Sieg. Ihr Pony Damiro ist erst sieben und ab und zu noch etwas unsicher. „Doch heute hat er mir so viel Sicherheit gegeben, da dachte ich, das riskiere ich im Stechen.“
Ein Novum gab es bei der Meisterschaftswertung: Maximiliane Fimpel, Anais Brandt und Victoria Scheckenbach hatte alle dieselbe Punktzahl nach drei Wertungen: 103 Punkte. Damit zählte die beste Wertung aus dem Finale, was bedeutete, dass Maxi Fimpel Gold gewann vor Anais Brandt und Victoria Scheckenbach.
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