Marvin Frey und Nico Leber heißen die S-Sieger von Nordstetten-Horb
In Nordstetten-Horb hatte es dieses Wochenende mehr als genug geregnet, dennoch herrschten zum Großen Preis am Sonntagnachmittig top Bedingungen und sogar die Sonne blinzelte hinter den dicken Wolken hervor. Es hatten sich 18 Paare in die Starterliste des schweren Springens eingetragen, acht davon qualifizierten sich nach einem fehlerfreien Umlauf für das Stechen. Am Ende gab es kein Vorbeikommen an Marvin Frey und der flinken Stute Ferstlhof’s Cavalinka. Der Bereiter vom Burkhardshof wusste die 11-jährige Tochter des Cava Nevada gekonnt durch den Parcours zu steuern und erreichte das Ziel in einer Zeit von 45,22 Sekunden. Schneller war lediglich Maurice Alshehab, der im Sattel der Tschechischen Warmblut-Stute Kyren den Auftakt machte, jedoch einen Fehler kassierte und auf Rang sechs landete. Mit seinem Zweitpferd Cordula hatte der Syrer mehr Glück und so bescherte ihm der fehlerfreie Ritt den zweiten Platz in einer Zeit von 46,29 Sekunden. Nur einen Wimpernschlag langsamer war Armin Engelhardt mit seinem Holsteiner-Schimmel Confetti und sicherte sich den Bronzerang. Doch damit nicht genug! Insgesamt hatte der Springreiter stolze drei Pferde an den Start gebracht – zwei davon qualifizierte er fürs Stechen. Somit ging auch Platz vier an Engelhardt, dieses Mal mit OBC Lord Engi. Mit einer weiteren, sicheren Nullrunde rangierte Juliane Rabold im Sattel von Calanthe an fünfter Stelle.
Im gestrigen Punkte-S* hatte Nico Leber aus Salzstetten die Nase vorn. Mit dem Holsteiner-Schimmel Caslato überwand der 25-Jährige den Parcours mit voller Punktzahl in einer Zeit von 58,63 Sekunden. Knapper hätte die Entscheidung nicht ausfallen können, denn Eva-Maria Lühr manövrierte die Zangersheider Stute Lacalisa aus dem Besitz von Elke Schleker nur 5 Hundertstel später ins Ziel. Rang drei ging an Evelyn Berger und ihren großrahmigen Fuchswallach Chamane, gefolgt von Eva Lühr und dem Marbacher Gestütshengst Doctor Blue. Zu den weiteren Platzierten gehörten Thomas Kluge, Gerhard Riehle, Mareike Pape und Marc Poppel.
Trotz immer wiederkehrender Regenschauer war Turnierleiter Stefan Hirsch im Großen und Ganzen zufrieden: „Die Reiter wissen die Bemühungen des Vereins zu schätzen und kommen trotzdem. Das ist großartig!“
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