Bühl: Edwin Kiefer entscheidet Dressurprüfung in der Drei-Sterne-Prüfung der Pony-Einspänner für sich
Im Reit- und Fahrverein Bühl hat heute das internationale Fahrturnier mit den ersten Dressurprüfungen des CAI3* begonnen. Das Turnier ist zugleich WM-Sichtung der Einspänner. Das Ländle konnte direkt einige Erfolge feiern. So hat Edwin Kiefer mit seinem Gespann in der Einspänner Pony-Prüfung des CAI3* die Dressurprüfung gewonnen. Mit seinem Pony Dream Colour erhielt er 52,61 Punkte und setzte sich damit klar vor der Luxemburgerin Marie Schiltz an die Spitze (55,69).
Bei den Pony-Zweispännern konnte Landestrainerin Birgit Kohlweiß mit Manolo und Mareile Rang drei erreichen (56,52).
Auch für die Ein- und Zweispänner Pferde ging es heute in der Drei-Sterne-Prüfung mit der Dressur los. Ciara Schubert startet bei den Einspännern mit ihrer Lassila und konnte sich auf Rang sieben platzieren (51,28). Für Eindruck und Präsentation gab es vom niederländischen Richter sogar die glatte Neun.
Am Freitag geht es weiter mit den Dressurprüfungen der Zwei-Sterne-Prüfung, Junioren und Children.
Insgesamt sind rund 100 Teilnehmer aus elf Nationen am Start. Am Donnerstagabend feierten alle beim traditionellen Abend der Nationen. „Es ist eine tolle Atmosphäre hier, wie alle sich austauschen, Spezialitäten ihres Landes mitgebracht haben und gemeinsam feiern“, freute sich Henning Lemcke, der Organisator des Turniers ist und erster Vorsitzender des Reitvereins. Mit seinem Termin hat er alles dafür getan, dass die Bedingungen für Fahrer und Pferde optimal sind. Derzeit wird der Boden für den Marathon noch präpariert. Als Vorbereitungsplatz diente heute der große Sandplatz: „Der Boden dort ist top, durch den Regen ist der Sand schön fest, optimal für die Kutschen.“ Und auch auf dem Grasplatz sieht man nicht, dass bereits etliche Gespanne darüber gefahren sind. Nach der heutigen Dressurprüfung wurde dieser nochmal gewalzt, damit auch am zweiten Tag beste Bedingungen herrschen. Und auch die Stallzelte sind „trockengelegt“. „Wir haben in den drei Stallgassen insgesamt 100 Kubikmeter Hackschnitzel verteilt, damit die Laufwege trocken bleiben. Jetzt läuft man wie auf Federn“, freut sich der Vorsitzende.
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