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von Leonie Wolff am Montag, 27.05.2024 um 11:22

Armin Schäfer Junior kratzt an einem Podestplatz im Großen Preis von Hohen Wieschendorf

Armin Schäfer und Costa Gavras  /  © D.Matthaes (Archiv)

Der Große Preis von Hohen Wieschendorf brachte vor allem im Stechen für die Reiter einige Hürden hervor. Nachdem aus dem Umlauf 13 Starterpaare fehlerfrei waren und in das Stechen einziehen durften, schlich sich bei einigen der Fehlerteufel ein. Der Stechparcours hatte es in sich und schnell wurde klar, dass es strategisch sinnvoller ist, eine sichere Nullrunde zu drehen als zu viel zu riskieren. Der erste, der diese Schiene fuhr war Tobias Meyer. Er drehte auf seinem gewaltig springenden Schimmel Caillou eine sicheren Nullrunde, die am Ende mit Rang 5 belohnt wurde. Auch Armin Schäfer Junior konnte sich zum Abschluss eines erfolgreichen Wochenendes ebenfalls für das Stechen qualifizieren. Mit Costa Gavras konnte er eine sehr sichere und flüssige Runde zeigen, bei der er sich nicht ganz aus der Reserve hat locken lassen. Nach seiner runde ordnete sich Schäfer auf Rang drei ein. Der Routinier Christian Ahlmann und der nun 15-jährige Clintrexo Z gingen nach Schäfer als letzter Starter in das Stechen. Ahlmann und der Zangersheide Hengst konnten jedoch durch schnellere und engere Wendungen etwas Zeit sparen und verwiesen Schäfer auf Rang 4 und nahmen selbst den dritten Platz mit nach Hause. Auf dem zweiten Platz sah man die Schwedin Emma Emanuelsson strahlen, die sich nach einer gelungenen Runde sichtlich freute. Der Sieg ging an den äußerst vorsichtigen und flink springenden Hengst Baloutaire PS unter Philip Rüping. Der lackschwarze Balou du Rouet – Sohn überzeugte vor allem durch seine rittige und schnelle Art, die es ihm leicht machten, die gestellten Aufgaben zu überwinden.

Etwas Pech hatte Richard Vogel, der in einer Wendung im Stechparcours etwas zu viel Risiko einging und eine Stange viel. Trotzdem mit vollem Risiko weiterreitend gelang es Vogel und dem 10-jährigen Cydello mit der schnellsten 4-Fehler Runde im Stechen den sechsten Platz zu belegen.

Leonie Wolff (Werkstudentin)

Studiert Germanistik und Sportwissenschaften in Stuttgart, unterstützt währenddessen die Redaktion und das Social Media Team. Schreibt am liebsten Porträts und über den Springsport und ist selbst im Springsattel bis zur Klasse M erfolgreich unterwegs.

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