Bad Schussenried: Erster S-Sieg für Colin Sorg
Es ist stets ein Meilenstein in der Karriere eines Reiters – der erste S-Sieg! Dies gelang nun dem 15 Jahre jungen Colin Sorg beim Reitturnier im oberschwäbischen Bad Schussenried. Im Sattel seines treuen Casillas setzte sich der Mannschafts-Europameister der Children im Stechen gegen Remo Allgäuer und Sven Sieger durch. Zwölf Paare waren am Nachmittag an den Start des schweren Springens gegangen, vier behielten im Umlauf eine weiße Weste und zogen damit ins Stechen ein. Remo Allgäuer qualifizierte sich dabei sowohl mit dem achtjährigen Casatol PS, als auch mit seinem Erfolgspferd Concorioso. Letzteren brachte er im Stechen allerdings nicht nochmal an den Start und landete damit auf dem vierten Rang. Sven Sieger ging als erster Auftaktreiter auf Angriff und legte mit Iva de la Cor eine blitzschnelle Runde in der Zeit von 38.73 Sekunden vor, allerdings kassierte der Profi einen Abwurf. Allgäuer hingegen steuerte den Casallco-Sohn ruhig und sicher durch den Parcours. Zwar war das Duo rund zehn Sekunden langsamer als die Konkurrenz, dafür aber null. Das Schlusslicht bildeten Colin Sorg und sein erfahrener Schimmelwallach Casillas aus familieneigener Zucht. In einer Zeit von 42,20 Sekunden erreichten die beiden das Ziel und siegten damit vor Remo Allgäuer. Der Oberschwabe hatte am Vortag im Sattel von Concorioso bereits das Punkte-Springen für sich entschieden. Rang zwei belegten hier Sven Sieger und Like Arpeggio vor Carlo Beisswenger mit Chaccolon. Den krönenden Abschluss am Samstagabend bot das berüchtigte Barrierespringen, welches seit Jahren in Bad Schussenried Tradition ist. Am Ende teilten sich Sönke Aldinger mit Ugobaines und Ralf Köberle mit Alabama den Sieg. Platz drei und vier sicherte sich Rolf Hartmann.
Marcel Wolf überzeugt im Viereck
Während die Springreiter im Parcours ihre Runden drehten, war zeitgleich im Dressurviereck einiges geboten. Es war Marcel Wolf, der die Dressurprüfung der Klasse S* mit 68,97 Prozent gewann. Gesattelt hatte er den Hannoveraner-Wallach Fabiano, einem Sohn des Fürstenball OLD. Knapp dahinter rangierte Karina Hummel mit dem zehnjährigen DSP-Hengst Dior. Das Duo erhielt 68,61 Prozent für die Vorstellung. Auf dem Bronzerang triumphierten gleich zwei Starterpaare. Zum einen Jana Reichl mit Bentley, zum anderen Lukas Maier, der den Marbacher Gestütshengst Doubtless präsentierte. Mit über 70 Prozent hatte Richterin Sabine Daßler das Paar sogar auf Rang eins gesehen.
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