Wiesbaden: Top-Platzierungen im Parcours
Neben Felix Vogg durften beim Pfingstturnier in Wiesbaden auch schon etliche starke Erfolge für die baden-württembergischen Springreiter gefeiert werden. Allen voran gelang dem Vielseitigkeits-Multichampion Michael Jung einmal mehr der Spagat zwischen Springparcours und Busch. So sicherte er sich neben dem dritten Platz in der CCI4*-S auch im Springparcours gleich zwei Podestplätze. Im Sattel des zehnjährigen, vielversprechenden Schimmelwallach Chalam reihte er sich schon im ersten Springen der Small Tour, einem Springen über 1,40 Meter, auf Platz zwei ein. Dabei musste er sich nur um einen Wimpernschlag vom Sieger, dem Dänen Mathias Norheden Johansen mit Ippolito (56,75 Sekunden), geschlagen geben. Bei Jung stoppte die Uhr nach einer tadellosen Nullfehlerrunde bei 56,90 Sekunden. Im Einlaufspringen der Medium Tour, einem Springen über 1,45 Meter, wusste Richard Vogel mit dem erst neunjährigen Wallach Phenyo van het Keysersbos einmal mehr zu überzeugen. Die Zeit hätte mit Abstand für den Sieg gereicht. Doch hätte, hätte, Fahrradkette – So kassierte das Paar einen ärgerlichen Abwurf, dennoch reichte es noch für Platz zwölf. Auch in diesem Springen ging der Sieg nach Dänemark. Genauer gesagt führte Kristaps Neretnieks mit Palladium KJV das Feld an.
Neuer Tag, neues Glück oder auch erneut ein Podestplatz – so hieß es heute für Michael Jung. Im Sattel von Express de Hus reihte er sich mit einer tadellosen Nullrunde auf dem dritten Platz (69,86 Sekunden) hinter Johanna Beckmann mit Noblesse (65,75 Sekunden) und David Will mit Lord Donald Trump (65,85 Sekunden) ein. Natürlich mischte auch Richard Vogel beim Wiesbadener Pfingstturnier heute vorne mit. Nachdem er mit dem zehnjährigen Adje im Springen über 1,55 Meter noch einen Abwurf kassierte und dennoch noch in die Platzierung ritt, schnappte er sich im letzten Springen des Tages mit Phenyo van het Keysersbos den Sieg (58,69 Sekunden). Michael Jung und Chalam wiederholten ihren zweiten Platz und folgte mit einer Zeit von 59,62 Sekunden auf Rang zwei. So lässt es sich morgen gut in den Finaltag starten!
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