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Montag, 07.05.2018 um 16:14

Dreher dreht wieder das große Rad

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Sie müssen flink, mutig und verdammt kräftig sein, die Pferde, die in Barrierespringen siegen:  So wie Hans-Dieter Drehers neunjähriger Wallach Nadal Z. Der südbadische Nationenpreisreiter gehörte am Montag zu den Siegern im Barrierespringen des Mannheimer Maimarkt-Reitturniers. Das ist ein spektakulärer Springwettbewerb, bei dem sechs Steilsprünge in einer Reihe stehen – immer zwei Galoppsprünge voneinander entfernt, das sind etwa zehn bis elf Meter. Jede Runde werden die Stangen erhöht – eine echte Spezialdisziplin für Pferde mit gewaltigem Sprungvermögen. Drehers Zangersheide-Wallach hat diese „Feder“ in den Hinterbeinen, die ihn gewaltig nach oben katapultieren kann. Zwei Meter hoch war das letzte Hindernis in der Reihe, das Nadal Z und „Hansi“ Dreher fehlerfrei überwältigten. Ähnlich hoch in die Luft schraubte sich nur Christian Ahlmanns Hengst Atomic Z, ebenfalls aus der berühmten belgischen Zangersheide-Zucht. Man könnte meinen, in Belgien seien die Koppelzäune besonders hoch.

Damit macht der Grenzland-Chefbereiter Dreher (45) in der Saison weiter von sich reden. Im Championat von Mannheim am Vortag sprang seine elegante Stute Berlinda souverän und touchierte nur zart die oberste Stange am letzten Hindernis, sonst hätte er sicher in der Entscheidung ganz vorne mitgemischt. Berlinda soll es am Dienstag in der traditionsreichen Mannheimer „Badenia“ nochmals versuchen.

Hans-Dieter Dreher, der vor drei und vier Jahren kurz vor einem Platz im deutschen Team stand, rückt seinem Lebensziel wieder ein bisschen näher. Bundestrainer Otto Becker, der Berlinda am Sonntag in Mannheim genau beobachtet hat, nominierte das Paar jetzt für den Nationenpreis in St. Gallen.

Dreher wird am Dienstag in der Mannheimer „MVV-Badenia“ (Beginn 14 Uhr) auf einen frisch gebackenen Championatssieger Jörg Oppermann  und einen nimmermüden Che Guevara treffen. Das Mannheimer Dienstagsspringen über bis zu 1.60 Meter hohe Hindernisse gehört zu den schwersten in ganz Europa.  „Wer da drüber kommt, den kann man mitnehmen“, weiß Bundestrainer Becker.

Den „Preis der Stadt Mannheim“ am Montagabend gewann die canadische Olympiareiterin Tiffany Foster mit ihrem Holländer Victor. Dreher und Nadal Z wurden in dem 1.50-Meter-Springen Fünfte. Die Barrieren zuvor hatten ihn erst so richtig motiviert, Müde war der Kraftprotz da noch lange nicht.  (rok/Foto: Frieler)

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