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Sonntag, 06.05.2018 um 16:45

Che Guevara ist der Champion von Mannheim

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Er gehört zu den jungen Wilden im deutschen Springsport und jetzt auch zu den Siegern im „Championat von Mannheim“: Jörg Oppermann siegte am Sonntag im ersten der beiden Maimarkt-Parcourshöhepunkte auf einer echten Pferdesport-Persönlichkeit: dem schon 16-jährigen aber enorm ehrgeizigen Dunkelfuchshengst Che Guevara. Die beiden sind seit über zehn Jahren ein Pferd-Reiter-Paar – und haben schon manche Schlacht geschlagen. Oppermann ist in Baden-Württemberg beileibe kein Unbekannter: Der Mann aus dem Grenzland von Nordhessen und Rheinland-Pfalz, hat einst beim Sersheimer Marcus Wenz seine Bereiter-Ausbildung absolviert. Er ist mittlerweile selbstständiger Pferdewirtschaftsmeister – und übrigens der Schwiegersohn des Reitplatz-Bauuntermehmers Heinz Eufinger, der vor einigen Jahren auch den Stadion-Platz des Mannheimer MVV-Maimarkt-Stadions angelegt hat. Auch Che Guevara steht im Besitz Eufingers. Hierzulande haben sie schon Große Preise auf den Immenhöfen und in Offenburg gewonnen.

"Wir sind beste Freunde", beschreibt Oppermann das Verhältnis zu seinem Hengst, der sets motiviert und leistungsbereit sei. Zuhause benötige er nicht mehr viel Training und "wenn der Transporter auf dem Hof steht, will er rein und aufs Turnier".

Um rund eine halbe Sekunde verwies Oppermann die junge Luxemburgerin Charlotte Bettendorf auf den zweiten Platz. Im Sattel der Franzosenstute Raia d’Helby hatte die Bereiterin des belgischen Handelsstalls von Francoise Mathy eine rasante Runde vorgelegt. Auf dem dritten Platz landete Routinier Lars Nieberg auf dem zehnjährigen Hengst Foster – übrigens einem Ur-Enkel des berühmten Fuchshengstes For Pleasure. In seinem Sattel holte der heute 54-jährige Nieberg vor 22 Jahren bei Olympischen Spielen 1996 in Atlanta mit dem deutschen Team die Goldmedaille – daran kann man die Ausnahmekarriere dieses Vorzeige-Sportlers messen.

Das „Championat von Mannheim“ war noch nie internationaler als in diesem Jahr. Springreiter aus sechs Nationen schafften es beim ersten Parcourshöhepunkt des Maimarkt-Reitturniers ins Stechen – 14 insgesamt (rok/Foto: Frieler).

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