Windsor: Deutschland im Nationenpreis derzeit auf Silberkurs, Michael Brauchle im Einzel auf Rang vier nach Dressur und Marathon
Nach dem Start in Kladruby nad Labem im tschechischen Nationalgestüt ist Michael Brauchle an diesem Wochenende nach England gereist. Dort nimmt er am internationalen Fahrturnier im Rahmen der Royal Windsor Horse Show teil. Neben ihm ist auch seine deutsche Kollegin Mareike Harm angereist, mit der er gemeinsam die deutschen Farben im Nationenpreis vertritt. Die Konkurrenz ist stark vertreten, unter anderem durch den Weltmeister Boyd Exell, aber auch Ijsbrand Chardon, Dritter beim Weltcup-Finale in Bordeaux, oder Koos de Ronde. Der Sieger des Weltcup-Finales, Bram Chardon, ist unterdessen nicht am Start in der Vierspänner-Prüfung. Nach Dressur und Marathon liegt Michael Brauchle (156,47) derzeit auf Rang vier in der Zwischenwertung, führend ist mit Abstand Boyd Exell (137,02) vor Koos de Ronde (151,03) und Ijsbrand Chardon (154,43). Mareike Harm liegt derzeit an sechster Position.
In der Nationenpreis-Wertung liegt Deutschland momentan auf dem Silberrang mit 313,9 Punkten. In Führung sind die Niederlande, die durch drei Starter ein Streichergebnis haben können. Das Team hat derzeit 305,46 Punkte. Am Sonntag steht nun noch das Kegelfahren an. Im vergangenen Jahr war bereits die Niederlande siegreich, ebenfalls mit Ijsbrand Chardon und Koos de Ronde im Team. Deutschland hatte 2023 ein reines Frauenteam an den Start gebracht mit Mareike Harm und Anna Sandmann, die damals Silber gewannen. Ein Vorteil für Mareike Harm, die dadurch die Gegebenheiten in Windsor sehr gut kennt.
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