Para-Dressurreiter Noah Kuhlmann im Podcast-Interview
Es gibt sicher Menschen, die hätten in seiner Situation mit dem Leistungssport abgeschlossen. Aber Noah Kuhlmann kann über sich und seine Krankheit sogar lachen. Da lässt er sich nicht unterkriegen. Über seine Art zu gehen, kann er sogar Witze machen. Der 21-jährige junge Para-Dressurreiter vom Bodensee hebt die Beine höher als gesunde Menschen, weil er sonst leicht stolpern würde. „Wie die Figuren bei der Augsburger Puppenkiste“, schmunzelt seine Mutter Rita und ihr Sohn grinst über diese Beschreibung. Wenn Noah Kuhlmann auf dem Pferd sitzt, fällt seine Behinderung kaum auf. Höchstens dadurch, dass seine Beine wenig bemuskelt sind und die Steigbügel in einer Sonderanfertigung die Füße fixieren, weil sie sonst herausrutschen würden.
„Aber das Aufsteigen sieht halt komisch aus“, lacht der schlaksige junge Mann mit dem ansteckenden sympathischen Humor – über sich selbst.
Noah Kuhlmann, mit seinen Eltern zuhause in Rielasingen-Worblingen am Bodensee, ganz nah an der Schweizer Grenze, ist seit einiger Zeit der erfolgreichste Para-Dressurreiter Baden-Württembergs, mit seinem rheinländischen Wallach Staatslegende Mitglied im Bundeskader und in diesen Tagen Teilnehmer bei den Para-Dressurprüfungen auf dem Mannheimer Maimarkt.
In unseren Podcast-Interview erzählt er mehr über seine Geschichte, seinen Weg in den Para-Dressursport und seine Ziele.
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