Tübingen: Sichtung des Springnachwuchses aus dem Ländle
Neben der großen Tour, die durch Baden-württembergs Springprofis dominiert war, wurde es am Wochenende in Tübingen auch aus Sicht von Landestrainer Jürgen Kurz spannend. Das Tübinger Springturnier war als Sichtungsturnier für den Preis der Besten und die Deutschen Jugendmeisterschaften ausgeschrieben, wodurch es zu einem festen Termin in den meisten Turnierkalendern der Nachwuchsreiter wurde.
Vor allem in der Altersklasse der Children bekam man sowohl bekannte als auch neue Gesichter und Reiter-Pferd-Paaren zu sehen. Die Springprüfung der Klasse L dominierte dabei die zehnjährige DSP-Stute Araconella und dienoch junge Reiterin Chiara Hannelies König. Merle Hoffmann überzeugte mit gleich zwei Pferden und sicherte sich mit GEKE Equigrip's Annanita den zweiten und mit der zehnjährigen Samos Tochter den dritten Rang. Ebenfalls der Altersklasse der Children zugehörig ist Mia Cara Brugger, die sich jedoch gegen einen Start in besagtem L-Springen entschied und sich dafür in der Qualifikation für den Nürnberger Burg Pokal den dritten Platz sicherte. Am Finaltag dominierte Brugger das M-Springen der Altersklasse Children und feierte mit ihrer Württembergerin Candela (Z.: Sylvia Lehrmann) einen überlegenen Sieg. Doch dem war nicht genug: Auch auf Rang drei fand man Mia Cara Brugger, dieses Mal im Sattel von Incognito. Zwischen die beiden Pferde von Brugger schob sich eine kleine Überraschung. Maxime Füß hinterließ einen positiven Eindruck und durfte sich mit Nippon de Carmel über die silberne Schleife freuen.
Bei den Junioren sorgte neben Lenny Maier noch ein weiterer junger Mann für Aufsehen. Die Rede ist von Nick Armbruster, der das heutige S*-Springen der U18-Reiter klar dominierte. Mit über acht Sekunden Vorsprung schnappte er sich die goldene Schleife, vor Karla Schumacher mit dem Holsteiner Spider. Für Schumacher und Spider war es das erste gemeinsame S-Springen. Schumacher und Armbruster gelangen die beiden einzigen Nullfehler-Runden. Auch auf Rang drei fand sich Armbruster. Im Sattel seines Erfolgspartner Isodermus komplettierte er das Podest.
In der Altersklasse der Jungen Reiter wurde es heute für zwei junge Amazonen spannend. Während sich Elena Reitzner über einen bärenstarken fünften Platz im Großen Preis freuen durfte, hatte Felicitas Funk Ende mit ihrer großen zehnjährigen Fuchsstute Beezee mit dem Parcours über 1.45m etwas zu kämpfen. Zwei leichte Fehler und somit 8 Strafpunkte waren es am Ende der Runde, mit der sie sich in einem sehr starken Starterfeld trotzdem nicht verstecken musste.
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