Gorla Minore: Siege für Elli Meyer und Hansi Dreher
Unter der Sonne Italiens springt es sich doch noch ein bisschen besser. Zumindest scheinen sich die baden-württembergischen Reiter und Pferde außerordentlich wohl zu fühlen in Gorla Minore. Allen voran Elli Meyer und Hansi Dreher, die am Donnerstag und Freitag siegreich waren. Elli Meyer startete mit der achtjährigen Niederländer-Stute Let it shine am Donnerstag zunächst im Zeitspringen über 1,40 Meter. 65 Teilnehmer hatten sich angemeldet, sage und schreibe 35 von ihnen gelang eine fehlerfreie Runde. Elli Meyer und Pia Reich lieferten sich ein heißen Kopf-an-Kopf Rennen, gerade mal eine Hundertstel Sekunde lag zwischen dem Sieg und Platz zwei. 59,57 Sekunden brauchte Elli Meyer für den Parcours, bei Pia Reich und der 11-jährigen Djazz d’Arvor aus dem Stall von Paul Bücheler stoppte die Uhr nach 59,78 Sekunden. Dritter wurde Michael Jung mit dem zehnjährigen Chalam LS. Im Frühjahr 2023 hatte er den Wallach übernommen, bis 1,40 Meter waren die beiden bereits siegreich. Ihren letzten Sieg feierten sie im März in Gorla Minore, gute Voraussetzungen für das weitere Wochenende.
Hansi Dreher vorne im Ranking-Springen
Im Ranking-Springen über 1,45 Meter ging der Sieg erneut ins Ländle, diesmal ins Dreiländereck an Hansi Dreher. Mit der zehnjährigen Niederländerin Jiniki wird er mehr und mehr zu einem tollen Team, das zeigen auch die zunehmenden Erfolge des Paares. Zeigte sich die Stute doch am Anfang etwas speziell, aber wie Dreher schon häufig gezeigt hat, liegen ihm gerade solche Pferde ganz besonders gut. Mit über einer halben Sekunde Vorsprung siegte das Paar vor dem Schweizer Steve Guerdat.
Und nochmal Elli Meyer
Den nächsten Sieg für Baden-Württemberg holte sich erneut Elli Meyer. Im Sattel von Let it shine war sie auch am Freitag im Zwei-Phasen-Springen über 1,40 Meter unschlagbar. Erneut zeigte die erst achtjährige Stute ihr großes Talent im Parcours. Im zweiten Springen über 1,40 Meter gelang Reitmeister Michael Jung eine weitere Platzierung mit Chalam LS, eine fehlerfreie Runde reichte für Platz drei. Richtig gut lief es für Jung auch im Ranking-Springen über 1,50 Meter. Hier hatte er den 13-jährigen Niederländer Fischer Duopower gesattelt. Beide Phasen absolvierte das Paar fehlerfrei, so dass es Rang drei hinter Robert Whitaker und Pius Schwizer wurde.
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