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von Mona-Sophie Wieland am Samstag, 30.03.2024 um 20:38

Zeutern: Dreisterne-Sieg für Ann-Kathrin Lachemann und Clara Korn

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Premiere geglückt, kann man da nur sagen – zum Abschluss des zweiten Turniertages gab es noch einen ganz besonderen Moment. Ann-Kathrin Lachemann stellte ihre letztjährige IWEST Dressur Cup-Finalistin Clara Korn erstmals in einer Dreisterne-Prüfung vor und schnappte sich zugleich den Sieg.

Die elfjährige Carabas-Tochter zeigte schon immer viel Potenzial für den Dreisterne-Bereich. Doch zwischen Potenzial und einer richtigen Turnierprüfung auf Dreisterne-Niveau liegen große Unterschiede. Für das mittlerweile sehr eingespielte Team vom Erdbeerhof war das heute jedoch kein Problem. Ann-Kathrin Lachemann wusste einmal mehr die hohe Motivation der Stute in die richtigen Bahnen zu lenken, brillierte vor allem in den toll ins Bergauf gesprungenen Einer- und Zweierwechseln, aber auch in den Passagen und Verstärkungen überzeugte das Paar. Einzig die Galopppirouetten zeigten sich noch nicht ganz gefestigt. Hier nimmt die Stute zwar sehr viel Last auf, kann dies nicht immer optimal halten, wodurch teilweise  der Durchsprung verloren geht. Alles in allem eine äußerst gelungene Premiere, die mit viel Harmonie bestach und mit starken 71,5 Prozent belohnt wurde. Kurios dabei: Die Richter waren sich bei diesem Ritt nicht ganz einig. So differenzierte die Bewertung von 68 Prozent bis hin zu 75 Prozent.

Doch das war nicht der einzige besondere Moment. Auch Thomas Wagner, genauer gesagt sein neunjähriger Escolux feierte heute eine Premiere. Und auch diese gelang wahrlich. Lange führten die beiden mit 70,4 Prozent das Feld an. Am Ende wurde es ein starker zweiter Platz. Der letztjährige Finalist im Nürnberger Burgpokal der jungen Dressurpferde punktete ganz gemäß seines Papa’s Escolar vor allem in der Galopptour in den Verstärkungen, Pirouetten und Wechseln. Auch in den Piaffen und Passagen zeigte er sich zwar noch jugendlich, aber sehr vielversprechend. Hinter Lachemann und Wagner reihte sich Pauline von Danwitz mit F-Type OLD ein (69,5 Prozent). Die beiden begannen mit einer sehr fließenden und ausdrucksvollen Trabtour und zeigten ebenso schon gute Piaff-Passage-Ansätze. Im Galopp punkteten die beiden vor allem in den Zweierwechseln. Demgegenüber stand der zehnjährige Wallach in den Galopppirouetten nicht optimal vor dem inneren Bein, wodurch der Durchsprung verloren ging. Auch zeigten sich die Einerwechsel nicht fehlerfrei. Auf Rang vier folgte ein Schüler von Thomas Wagner, genauer gesagt Paul Löcher mit Soul Men. Der 14-jährige Wallach war bis zuletzt erfolgreich unter dem Sattel seines Ausbilders Thomas Wagner unterwegs. Nun darf der Junge Reiter Paul Löcher von ihm lernen. Frisch mit dem Ticket für den renommierten Piaff-Förderpreis versehen, freute sich dieses neue Paar heute über eine Dreisterne-Platzierung (68 Prozent). Knapp dahinter folgten mit Leonie Laier und Seven Heaven zwei echte Routiniers, die heute mit 67,7 Prozent belohnt wurden. Thomas Wagner komplettierte mit Quantico das Feld der Platzierten (67,6 Prozent).

 

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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