In Württemberg blickt man optimistisch auf das Jahr 2024
Nach Nordbaden und Südbaden rief heute auch der Württembergische Pferdesportverband (WPSV) zur Mitgliederversammlung. Insgesamt zog Präsident Frank Reutter ein positives Resümee aus 2023. „Es war ein gutes und erfolgreiches Jahr für den WPSV!". Mit 490 Vereinen sowie 55.462 dazuzählenden Mitgliedern gehört der Württembergische Pferdesportverband nach wie vor zu den mitgliedsstärksten Sportverbänden Baden-Württembergs. Damit bleiben die Mitgliederzahlen zunächst stabil, was Präsident Frank Reutter als sehr zufriedenstellend bezeichnete: „Keine großen Einbrüche und wir nähern uns nach wie vor an die Zahlen von vor Corona“. Dabei ist hervorzuheben, dass die Mitgliederzahl der Junioren (U19) im vergangenen Jahr geringfügig gestiegen ist. Und genau das zielt auch auf einer der für den WPSV nach wie vor wichtigsten Bereich: die Kinder und Jugendlichen. „Einer unserer wichtigsten Anliegen ist und bleibt, Kinder und Jugendliche für das Pferd und den Pferdesport zu begeistern und damit auch die Existenz unserer Vereine langfristig zu sichern“, beschrieb Frank Reutter. Um dieses Ziel zu erreichen fördert der Württembergische Pferdesportverband nach wie vor vereinseigene Schulpferde, Jugendprüfungen bei WPSV-Turnieren oder auch Lehrgänge. Auch finanziell steht der Pferdesportverband gut da, wie Finanzvorsitzende Heike Glück berichtete. Apropos Heike Glück: Sie wurde im Rahmen der WPSV-Mitgliederversammlung mit der WPSV-Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Petra Rometsch wurde mit der Ehrennadel in Gold des württembergischen Pferdesportverbandes ausgezeichnet.
Auch 2024 freut sich der WPSV auf etliche (sportliche) Highlights, in dessen Mittelpunkt das Bundespferdefestivals. Dieses wird im Rahmen des 10. Württembergischen Pferdefestivals in Blaubeuren durchgeführt.
Gleichzeitig sorgten mehrere Aspekte für sorgvolle Gesichter. Zum einen der in 2026 einsetzende Anspruch auf die Ganztagesbetreuung von Kinder sowie der schon jetzt in vielen Reitsportdisziplinen vorherherrschende Nachwuchsmangel. „Es werden schwere Zeiten auf uns zukommen“, mahnte Frank Reutter und fügte hinzu „Ausruhen gibt es nicht. Besonders in den Themen Nachwuchsgewinnung- und förderung möchte der Verband seine Mitglieder nach Kräften ideel und finanziell unterstützen“. Zum anderen die FN-Beitragserhöhung, die verständlicherweise für Unmut sorgten.
Mehr zur WPSV-Mitgliederversammlung finden Sie im nächsten Reiterjournal, das am 22. März erscheint.
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