Neumünster: Hans-Dieter Dreher ist „Rider of the Year“
Es ist der nächste Sensationserfolg für Hans-Dieter Dreher und ein wahrlich besonderer Erfolg. Hansi Dreher hat die prestigeträchtige BEMER Riders Tour gewonnen und darf sich erstmals „Rider of the Year“ nennen. Trotzdem Hansi Dreher in den letzten Jahren zu den fast am konstantesten abliefernden Springreiter zählt, ist es ihm noch nie gelungen den heißbegehrten Titel zu sichern. Nun hat es geklappt und auch Hansi Dreher selbst konnte sein Glück kaum fassen. „Ich war noch nie Rider of the Year. Nun die BEMER Riders Tour zu gewinnen ist wirklich ein Traum, der in Erfüllung geht“. Dabei blieb im Großen Preis von Neumünster fast schon die letzte Spannung aus. Vor dem Finale, welches im Rahmen der VR Classics in Neumünster stattfand, führte Dreher das Gesamtranking vor Patrick Stühlmeyer und Michael Viehweg an. Ein knappes Polster von zwei Punkten nahm Dreher in das Finale mit und es sollte für den großen Triumph reichen. Nachdem seine beiden Konkurrenten Patrick Stühlmeyer und Michael Viehweg im Umlauf patzten, verpassten sie die Siegerrunde. Hansi Dreher und sein Verlasspartner Cous Cous ließen daraufhin im Umlauf nichts anbrennen und lieferten eine tadellose Nullrunde. Dementsprechend stand Hansi Dreher schon vor dem Stechen als Gesamtsieger der Riders Tour fest. Im Stechen selbst ging der 52-Jährige kein volles Risiko, zeigte eine flüssige Runde ohne einen einzigen Stangenwackler und beendete den Parcours in einer Zeit von 35,46 Sekunden. Damit mussten sich Dreher und zwölfjähriger Schimmelwallach nur von Philip Rüping mit Baloutaire PS geschlagen geben (34,71 Sekunden). Für Hans-Dieter Dreher ist der Titel „Rider of the year“ nicht nur der Lohn für eine seiner besten Saisons, sondern vielmehr ist es mit Sicherheit wiederum eine wichtige Stufe in Richtung seines Olympischen Traums. Als nächste „Stufe“ gilt es das Weltcup-Finale in Ryadh zu meistern, für welches sich Hans-Dieter Dreher schon ein frühzeitiges Finalticket gesichert hatte.
Doch Baden-Württemberg durfte im hohen Norden noch weitere Erfolge feiern. Auch Armin Jun. Schäfer ritt im Großen Preis von Neumünster in die Platzierung. Im Sattel seines elfjährigen Wallachs Costa Gavras kassierte er im Umlauf zwar einen Abwurf, seine Zeit zeigte sich jedoch als die schnellste Vierfehlerrunde. So rangierte der Mannheimer im 1,55 Meter-Springen auf dem zwölften Platz.
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