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Sonntag, 04.02.2024 um 17:00

Bordeaux: Sensationssieg für Bram Chardon

Michael Brauchle beendet das Weltcup-Finale auf Platz sechs. | Foto: Tom Hartig  /  © honorarfreie Nutzung des Bildes

Es hatte sich schon angekündigt und genau deswegen, wurde das Weltcup-Finale der Fahrer mit großer Spannung erwartet. Die Rede ist vom Duell zwischen Bram Chardon und Boyd Exell. Fast bei jeder Weltcup-Station sah man ein spannendes Duell des Holländers sowie des Weltcup-Titelverteidigers. Und ja, was soll man sagen, am Ende gelang Bram Chardon eine kleine Sensation. Im ersten Umlauf kassierte der Holländer noch einen Ball. Doch diesen konnte er gut in Kauf nehmen, da er mit seinem Gespann eine echte Spitzenzeit lieferte, die schon an Tag eins für den Sieg reichte (141,71 Sekunden). Boyd Exell absolvierte den Parcours zwar fehlerfrei, doch die Zeit des Neuseeländers war etwas langsamer (142,75 Sekunden). Am heutigen Finaltag ging es dann wahrlich um alles und am Ende wurden die Karten nicht neu gemischt, vielmehr raste Bram Chardon wiederum allen im wahrsten Sinne des Wortes davon. Dieses Mal blieben alle Bälle liegen und auch die Zeit stimmte wiederum. Er schnappte sich im Weltcup-Finale den Gesamtsieg (251,86 Sekunden) vor Boyd Exell. Letzterer kassierte im heutigen drive-off einen Ball. Es war am Ende die Entscheidung, da seine Zeit von 248,69 Sekunden für den Sieg gereicht hätte. So kamen vier Strafsekunden auf sein Konto drauf und er musste sich geschlagen geben. Ijsbrand Chardon komplettierte den starken holländischen Erfolg und reihte sich im Weltcup-Finale auf Platz drei ein.

Kommen wir zum baden-württembergischen Vertreter im Weltcup-Finale der Fahrer, der Aalener Michael Brauchle. Gleich zum Auftakt hatte der gelernte Schlossermeister nicht das letzte Glück auf seiner Seite. Er kassierte gleich zwei Bälle, was ihn auf Platz sechs zurückwarf (159,62 Sekunden). Auch am Finaltag sollte nicht alles liegen bleiben. So kamen vier Strafsekunden auf sein Konto (163,89 Sekunden), was wieder für den sechsten Platz reichte. „Letztes Jahr hatte ich beim ein oder anderen Turnier etwas Pech, so dass ich das Finale knapp verpasst hatte. Dieses Jahr hat es besser geklappt, die Pferde machen einen tollen Job und zu Hause habe ich ein tolles Team. Die Pferde haben sich im Vergleich zum letzten Jahr noch einmal weiterentwickelt. Von daher war der Einzug ins Weltcup-Finale ein toller Erfolg für mich“, erläuterte Michael Brauchle. Übrigens stellt Ihnen Michael Brauchle im Video seine Pferde sowie deren Eigenschaften vor. Hier gelangen Sie zum Video. (msb)

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