Hans-Dieter Dreher Vierter in der Weltcup-Etappe in Basel
Das Weltcup-Finale in Riad steht vor der Tür und in diesem Jahr hat es geklappt: Hans-Dieter Dreher hat bei der Weltcup-Etappe in Basel nochmal Punkte holen können und damit das erste Jahresziel erreicht: die Teilnahme am Weltcup-Finale im April. Nach der Etappe in Basel liegt er mit 45 Punkten auf Rang neun. Dabei hatte er es ganz schön spannend gemacht am Sonntagnachmittag. Vor dem letzten Sprung im Umlauf löste sich sein Steigbügel vom Riemen. Doch auch ohne Steigbügel gelang Dreher und seinem wieder phantastisch springenden Elysium auch der letzte Sprung ohne Abwurf. Mit der fehlerfreien Runde qualifizierten sie sich fürs Stechen, in dem auch der ungeliebte SRF-Oxer stand, der so oft im Umlauf gefallen war. Doch dieser war kein Problem für das Paar aus Eimeldingen, stattdessen fiel eine Stange in der zweifachen Kombination. „Ärgerlich, ich bin da zu brav hingeritten“, meinte Dreher im Anschluss. Nichtsdestotrotz: „Meine Pferde sind hervorragend gegangen. Ich bin super zufrieden.“ Elysium hat nun erstmal Pause, am kommenden Wochenende in Leipzig wird Vestmalle des Cotis dabei sein. „Wir machen einen Familienausflug“, freut sich Hansi Dreher. Denn sein Sohn Ben wird auch in Leipzig starten und die Amateur-Tour reiten.
Der Sieg in der Weltcup-Etappe in Basel ging unterdessen an Pieter Devos mit der Kannan-Tochter Mom’s Toupie de la Roque. Die 16-jährige Fuchsstute sprang zwei tolle Runden. „Ich freue mich auf die Saison mit ihr, sie ist super drauf“, meinte der Sieger stolz. Rang zwei ging an Janika Sprunger mit der erst zehnjährigen Orelie, die sie selbst ausgebildet hat. In Basel ritt Sprunger noch auf Sicherheit im Stechen. „Aber wenn sie etwas mehr Erfahrung hat, dann werde ich auch mal angreifen“, sagte die Zweitplatzierte mit einem Grinsen.
Rang drei ging an Max Kühner und den elfjährigen EIC Cooley Jump The Q. Der Pacino-Sohn ist seit sechsjährig bei Kühner im Stall. „Er ist wie ein Rennwagen, will immer nach vorne“, analysierte Kühner und meinte: „Ich war etwas zu sehr auf der Bremse.“ So fiel eine Stange, dennoch war er sehr zufrieden mit der Leistung des Iren. „Er ist in Schweizer Besitz, ich glaube, deshalb geht er hier auch immer so gut.“ (mj)
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