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Mittwoch, 29.11.2023 um 15:30

FN und VDTH starten Petitionen gegen die neue GOT

Die tierärztlichen Untersuchungen sind mit der neuen GOT deutlich teurer geworden. Foto: AdobeStock/Terri Cage  /  © honorarfreie Nutzung des Bildes

Seit gut einem Jahr rechnen Tierärzte nach der neuen GOT ab. Die Diskussionen darüber, ob die Neuauflage zulasten der Tiere geht, weil sich Tierbesitzer deren Versorgung nicht mehr leisten können, reißt nicht ab. Aus diesem Grund hat nun auch die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) eine Petition ins Leben gerufen. Die Aktion dauert vom 30. November bis zum 30. Januar. „Wir haben alle unsere Mitglieds- und Anschlussverbände gefragt, ob sie mitmachen wollen, und haben eine 100-prozentige Zusage-Quote erhalten. Es sind sogar noch einige Vereine mehr dazu gekommen, so dass wir jetzt insgesamt 60 Unterstützer der Aktion sind“, erklärt FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach in der Pressekonferenz. „Außerdem erhalten seit dieser Woche alle unsere Vereine und Betriebe Flyer, Poster und Unterschriftenlisten, um uns bei der Unterschriftenaktion zu unterstützten.“

Für die eine Aktion werden möglichst viele Unterschriften benötigt, die dann direkt an den für die GOT zuständigen Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir übergeben werden. Die Unterschriften können online oder auf Unterschriftenlisten geleistet werden.

Hier können Sie die Petition unterschreiben

Parallel dazu hat die Vereinigung deutscher Tierhalter (VDTH) bereits eine Petition beim Petitionsausschuss des Bundestages eingereicht. Auch dafür werden Unterschriften gesammelt. Ab sofort kann auf der Webseite der VDTH ein Brief an den Petitionsausschuss heruntergeladen werden. In den nächsten Wochen werden viele Tierhalter Postkarten an den Petitionsausschuss als Beilage in Zeitschriften oder auf Veranstaltungen erreichen. Nach Veröffentlichung der Petition im Internet auf „epetitionen“ wird auch eine digitale Zeichnung möglich sein. Der VDTH rechnet mit einer Veröffentlichung Mitte Dezember 2023 auf seiner Webseite unter www.vdth-ev.de/petition.„Wir haben uns entschieden, dass wir beide Wege gehen wollen, einmal viele Unterschriften zu sammeln, um sie dann möglichst öffentlichkeitswirksam dem Bundeslandwirtschafts-minister zu übergeben, damit er erkennt, wie wichtig das Thema ist und wie viele Menschen betroffen sind und andererseits, aber auch den politischen Weg mit einer Petition an den Petitionsausschuss des Bundestages zu gehen und zu versuchen, dass sich der Petitionsausschuss mit der GOT beschäftigt“, erklärt Lauterbach. Ziel: Überarbeitung der GOT„Unser Ziel ist die sofortige Evaluierung und Überarbeitung der GOT, denn nach unseren Einschätzungen ist die GOT rechtswidrig, weil die Interessen der Tierhalter nicht berücksichtigt wurden“, erklärt Jens Thormählen. Er ist stellvertretender Vorsitzender des VDTH, Pferdezüchter und Turnierrichter. „Wir wollen faktenbasiert in die Diskussion einsteigen und die Probleme der GOT aufzeigen. Wir verstehen uns dabei als bis dato noch nicht dagewesene Interessens¬vertretung aller Haustierhalter in Deutschland. Uns geht es darum, Verbraucherschutz und Transparenz in einer überarbeiteten GOT zu implementieren“, ergänzt die Erste Vorsitzende Sabine Reimers-Mortensen.„Die Zukunft des Pferdesports ist gefährdet“„Die Tierärztegebührenordnung bedroht nicht nur private Tierhalter, sondern auch viele Vereine, Zuchtbetriebe, Pensions- und Ausbildungsställe und schädigt eine ganze Branche, so dass wir die Zukunft des Pferdesports als gefährdet ansehen“, erklärt FN-Präsident Erbel. „Deshalb appellieren wir an alle Pferdeleute und Tierfreunde unsere beiden Aktionen zu unterstützen und zu unterschreiben!" (PM/mj)

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