Ponyfachtagung vor vollem Haus
Nach drei Jahren der Pause konnte erfreulicherweise wieder eine Ponyfachtagung durchgeführt werden. Eingeladen hatte der Pferdesportverband des Landes hierzu mit dem Ponybeauftragten Heinz Bürk erstmals nach Neubulach im Nordschwarzwald. Bürk konnte dort, trotz Schneefalls, zunächst zahlreiche Teilnehmer und auch den Präsidenten des Verbandes Klaus Dieterich begrüßen. Im Anschluss wurde des verstorbenen, langjährigen Ponylandestrainers Dressur Rudi Brügge gedacht. Als Tagesordnungspunkt eins stand dann ein Rückblick auf die Saison auf dem Programm, die mit zahlreichen Lehrgängen, Stützpunkttrainings und auch vielen Erfolgen bei überregionalen Turnieren, Meisterschaften und in Championaten gut gefüllt war. Diese Erfolge sind, wie Heinz Bürk betonte, nur dank der Förderung durch oft langjährige und treue Sponsoren und selbstverständlich den Einsatz der Eltern möglich. Unter TOP drei folgte der Rückblick der Disziplintrainer, wobei Bürk zunächst die neue Trainerin der Pony-Dressurreiter Anika Gutjahr vorstellte. Als Disziplintrainerin der Pony-Vielseitigkeit zeigte sich Liv Elin Gunzenhäuser, auch im Hinblick auf ein, zu großen Teilen, sehr junges Team, zufrieden mit dem Ablauf der Saison. In ihrem Ausblick gab sie auch das Signal, vor allem im Verlauf der letzten Saisonhälfte einige neue, starke Reiter mit Kaderpotential im Visier gehabt zu haben. Auch der Disziplintrainer der Pony-Springreiter, Wolfgang Arnold, zog ein positives Fazit, betonte jedoch, dass das Training in dem ein oder anderen Bereich intensiviert werden muss und die Kinder noch früher auf ihrem Weg in den Sport abgeholt werden sollten. Letzteres gelang unter anderem durch spezielle Lehrgangs-Einladungen. Die Bedeutung der Reiterfitness stand anschließend im Vortrag von Dr. Christina Fercher, die die Reise nach Neubulach aus Warendorf angetreten hatte, im Fokus. Die Diplom-Sportwissenschaftlerin stellte auf sehr informative Weise dar, wie essenziell die Fitness des Reiters mit ihren vielen Facetten für eine korrekte Hilfengebung, Gleichgewicht, Ausdauer, Reaktionsfähigkeit, etc. und letztlich für ein gutes Reiten, das als sehr komplexe Sportart gilt, ist. Dass die kommende Saison bereits gut geplant ist, zeigte Heinz Bürk unter TOP fünf, den Terminen für 2024. Für die süddeutschen Ponymeisterschaften Ende März konnte leider noch kein Veranstalter gefunden werden. An die Aussichten für das nächste Jahr schlossen sich die Berichte aus den Regionalkadern sowie das Feedback von Eltern, Tagungsteilnehmern und Reitern an. Aus dem Kader verabschiedet wurden in der Dressur Pia-Marie Feucht, Leni Sophie Louise Wächter, Amelie Bertazzoni, Hanna Käppler, Leonie Röhrle, Mila Seiderer, Ann-Sophie Mayr, Thyra Marie Eggers und Emma Hildebrand. Aus dem Lager der Springreiter verabschiedeten sich Karla Schumacher, Lena Habisreutinger und Valerie Eisele. Nicht nur Ponypapst Bürk verabschiedete seine Schützlinge, auch diese ließen mit lustigen und auch berührenden Worten ihre Ponyzeit Revue passieren. Bereits jetzt neu im Kader sind in der Dressur Emilia Cali Balabanic und im Springen Luisa Sophie Roth. (wentsch)
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