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Dienstag, 14.11.2023 um 12:33

Veränderungen beim Reit- und Fahrverein Ludwigsburg

Sabine Klenk wird den Reit- und Fahrverein Ludwigsburg verlassen. | Foto: D. Matthaes  /  © honorarfreie Nutzung des Bildes

Das sind wahrlich große Neuigkeiten: Nach 25 Jahren Tätigkeit verlässt Sabine Klenk den Reit- und Fahrverein Ludwigsburg. „Es war eine wirklich schwierige Entscheidung, aber nach 25 Jahren war es soweit diesen Schritt zu gehen“ und fügt hinzu „Seit meiner Ausbildungszeit bis jetzt zur Betriebsleitung hatte ich hier eine tolle Zeit und ich bin für alles sehr dankbar. Nun ist es einfach Zeit sich noch mehr auf mich zu konzentrieren, mehr zu reiten und Unterricht zu geben. Außerdem möchte ich die tägliche lange Fahrt von 120 km nicht länger auf mich nehmen“. Die Dressurausbilderin und IWEST Cup Siegerin von 2017 wird noch bis Ende Januar beim RFV Ludwigsburg tätig sein. Und dann? „Tatsächlich habe ich noch keinen fertigen Plan. Ich bin jetzt schon Teil-Selbstständig und ich könnte mir durchaus vorstellen, das auch weiterzumachen. Das muss dann natürlich einfach von den Bedingungen her passen. Ich bin noch sehr offen und lasse es auf mich zukommen. Mal schauen, was kommt“, beschreibt Sabine Klenk.

Der Vereinsvorstand Dr. Werner Hildenbrand erläutert: „Sabine war 25 Jahre bei uns. Ihre Nachricht, dass sie uns verlassen möchte, kam natürlich überraschend. Dementsprechend sind wir noch am Sortieren. Im Moment bilden wir Linda Ruf zum Meister aus. Doch sie benötigt noch ein Jahr. Im Vorstand wird momentan über die weiteren Pläne sowie die Zusammenstellung des Ausbilderteams beraten. Es ist noch alles relativ offen“. Es sind wahrlich bewegende Zeiten: Gleichzeitig zum Führungswechsel steht noch immer in der Schwebe, ob der Reitverein auf dem 5ha großen Areal am Schloss Monrepos bleiben kann. Zum Hintergrund: Seit über 50 Jahren steckt der Reit- und Fahrverein Ludwigsburg in einem Pacht-Dreiecks-Verhältnis mit der Hofkammer des Hauses Württemberg sowie der Stadt Ludwigsburg. Der Pachtvertrag lief nach 50 Jahren aus. Er wurde 2022 vorläufig für zwei Jahre bis Ende 2024 verlängert um genügend Zeit zu haben, alle Einzelheiten zu klären. „Mittlerweile gibt es ein konkretes Angebot der Hofkammer. Da es immer noch nicht zu 100 Prozent klar ist, dass sich die Stadt wirklich zurückzieht, sind wir jetzt auch wieder in Gesprächen mit der Stadt Ludwigburg. Definitiv ist, dass die Hofkammer möchte, dass wir weitere 20 Jahre auf dem Gelände bleiben. Das ist auf jeden Fall eine gewisse Sicherheit“, erläutert Dr. Werner Hildenbrand. Das sind schon einmal gute Nachricht und lässt auf das weitere Fortbestehen des Traditionsvereins hoffen! (msb)

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