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Sonntag, 12.11.2023 um 10:11

Verona: Hansi Dreher springt mit Elysium knapp am Sieg vorbei

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Als letzter Teilnehmer ins Stechen einzureiten ist Fluch und Segen zugleich. Das Gute: Die Reiter zuvor beobachten und sich den möglichst idealen Weg durch den Parcours zu erschließen. Doch zugleich bauen jene, die den Parcours bereits schnell und fehlerfrei absolviert haben, auch Druck auf. Im Ranking-Springen über 1,55 Meter in Verona hatten sich zwölf Teilnehmer für das Stechen qualifiziert. Es gab bereits einige schnelle Ritte, bis der Franzose Simon Delestre im Sattel der erst neunjährigen belgischen Stute Olga van de Kruishoeve mit 37,63 Sekunden die bis dato schnellste Runde hinlegte. Hansi Dreher als letzter Starter musste mit seinem großrahmigen Schimmel Elysium alles riskieren. Der Holsteiner ist schnell und wendig, verliert am Sprung nicht viel Zeit. Das Endergebnis bewies es: 36,75 Sekunden, die schnellste Zeit. Doch dem Paar unterlief ein Flüchtigkeitsfehler nach der engen Linkswendung auf einen Steilsprung. Damit wurde es Rang sechs, Delestre siegte vor Daniel Deusser mit Tobago Z.

In einem 1,45 Meter Springen konnte sich Dreher ebenfalls platzieren, dort hatte er die KWPN-Stute Jiniki gesattelt. Mit einer fehlerfreien Runde wurde es Platz drei. Am Sonntagnachmittag steht zum Abschluss des Turniers noch das Weltcup-Springen an. Dort wird der Eimeldinger ebenfalls seinen Holsteiner Elysium an den Start bringen. Das Paar geht als erstes der 40 Teilnehmer an den Start. (mj)

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