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Freitag, 03.11.2023 um 22:09

Munich Young Talents: Das Ländle räumt weiter ab

Nick Armbruster überzeugte in der Einlaufprüfung des HGW-Bundesnachwuchschampionats. | Foto: Dill  /  © honorarfreie Nutzung des Bildes

Bei den Munich Young Talents ging es auch am dritten Turniertagen mit etlichen Highlights weiter. Beim Springturnier auf der Olympia-Reitanlage in München macht auch das HGW-Bundesnachwuchschampionat der Springreiter Halt. Genauer gesagt findet dort eine der sechs Qualifikation des HGW-Bundesnachwuchschampionat der Springreiter statt, welches ihr Finale im Rahmen der Löwen Classics stattfindet. Schon im vergangenen Jahr stand hier eine Bayerin, genauer gesagt Emma Bachl, im Finale ganz oben. In der heutigen Einlaufprüfung, einem M*-Springen, setzte sich wiederum Bayern durch, genauer gesagt zwei Bayerinnen. Die Mannschafts-Europameisterin Luise Konle freute sich mit Zivia in der ersten Abteilung über den Sieg. Sie wurde mit der Traumnote 9,0 belohnt. Emma Bachl mit Duke B (8,8) folgte auf Platz zwei. In der zweiten Abteilung freute sich Ava Ferch mit Catinka und einer 8,9 über den Sieg vor Luise Konle mit Luv (8,7). Ein starker Erfolg gelang Nick Armbruster. In der ersten Abteilung reihte er sich mit seinem routinierten Isodermus auf Platz vier ein. Seine harmonische Runde wurde mit einer 8,3 belohnt. In der zweiten Abteilung konnte er sich sogar um einen Platz steigern und landete mit L.B. Culture auf Platz drei (8,4). Dem war nicht genug: Auch Cecilia Huttrop-Hage mit Sir Shutterfly H.H: (8,2) und Fabian Beck mit Oskari (8,0) freuten sich in der zweiten Abteilung über eine Platzierung. In der ersten Abteilung schnappte sich Elisabeth Maria Geisinger (8,2) mit Lilith eine Schleife.

Auch die Ponyspringreiter haben in München ihre Sichtung zum Bundesnachwuchschampionat. In der Einlaufprüfung einer Ponyspringprüfung der Klasse L setzte sich Ava Ferch mit ihrem Cookie dough durch. An ihrer sehr gleichmäßigen Runde konnte man wahrlich nichts aussetzen, wodurch die Richter auch eine 9,0 zückten. Doch auch die Baden-Württemberger mussten sich wahrlich nicht verstecken. Allegra Elisabeth Hüttig und ihr Erfolgspartner Sietlands Gustav knüpften an ihre starke Form der letzten Tage an und reihten sich mit einer glatten 8,0 punktgleich mit Grace Isabelle Kühner mit Solea auf Platz vier ein. Vroni Grüber und ihr Mr. Bubble freuten sich mit einer 7,9 über Platz sechs.

Arwen-Charlotte Thaler sprang im S**-Springen auf Platz zwei. | Foto: Dill  /  © honorarfreie Nutzung des Bildes

Auf die Einlaufprüfungen des Bundesnachwuchschampionates folgte ein echtes Highlight: die Hofmag – Team – Challenge. Und so viel konnte man abschließend sagen, die baden-württembergischen Springtalente zeigten durchweg tolle Runden. Am Ende setzte sich das Team „Happy Horse“ mit Jolie Marie Kühner, Carla Bachl, Emma Bachl und Marie Christine Sebesta an die Spitze vor dem Team „Die fantastischen Vier“, bestehend aus Rafael Reichart-Eisenhart, Colin Sorg, Lina Heinzler und Alia Knack. Im Detail setzten sich die Teamergebnisse folgendermaßen zusammen. Das Ponyspringen der Klasse M entschied Jolie Marie Kühner mit Force One de Blonde für sich. Sie lieferte eine tadellose Nullrunde und setzte sich in einer Zeit von 55,87 Sekunden gegen Leonie Assmann mit Kornet’s Vico und Allegra Elisabeth Hüttig mit Sietlands Gustav durch. Bei den Children ritt das Ländle wiederum um den Sieg mit, musste letztendlich jedoch einem Bayer den Vorrang lassen. Die Rede ist von Konstantin Haag mit SB Broadway Semilly, der sich gegen Collin Wenz mit GRC Acapella, Maximilane Fimpel mit Cartagena und Colin Sorg mit Casillas durchsetzte. Während den baden-württembergischen Reitern im S*-Springen das letzte Quäntchen Glück gefehlt hatte, klappte es im abschließenden S**-Springen fürs Ländle umso besser. Arwen-Charlotte Thaler und ihre Duitama zeigten sich in einer bestechenden Form. Sie freuten sich mit einer starken Nullrunde in einer Zeit von 59,60 Sekunden über die silberne Schleife. Damit mussten sie sich nur um einen Wimpernschlag von der Siegerin, der Bayerin Mafalda Schröder mit Crazy Cory, geschlagen geben (59,07 Sekunden). Auch Sebastian Honold war dem Spitzenduo mehr als dicht auf den Fersen. Im Sattel seines Erfolgspartners Lacrosse schnappte er sich einen tollen Podestplatz und reihte sich mit einer Zeit von 62,84 Sekunden auf Platz drei ein. Auch die Deutsche Meisterin der Jungen Reiter, Alia Knack, ritt mit Vigo’s Cornetta in die Platzierung. (msb)

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