Oldies suchen Nachwuchs
Es gibt ihn seit fast 20 Jahren: den Oldie-Cup Baden-Württemberg. Das ist eine Serie von mutigen – überwiegend – Frauen. Mutig ist nämlich schon die Bezeichnung – „Oldie“. Denn die meisten Reiter sind zwischen 40 und 50 Jahren, also im besten Boomer-Alter. Keine echten „Oldies“.
In diesem Jahr fanden die Prüfungen in Achern, Weil-Haltingen, Ötigheim und Ichenheim statt. Die Saison ist nun abgeschlossen. Claudia Schmitz-Supe vom Reitclub Achern konnte mit Die Callas die höchste Punktzahl in den fünf Teilprüfungen erreichen; sie gehört auch zu den Gründerinnen und Motoren des Cups. Knapp hinter ihr rangierten im Gesamtklassement Andrea Strobel aus Reutlingen mit Lord Anton. Den dritten Platz in der Gesamtwertung schaffte Heide-Katrin Winkler vom RV Dreiländereck mit San Devino. 2023 starteten insgesamt 18 Reiterinnen und Reiter im Alter 40 plus. Ausgetragen wird der Cup immerhin auf M-Niveau.
Jetzt soll der Cup 2024 unbedingt weitergeführt werden. Gesucht werden dazu noch weitere Veranstaltungsorte, damit die Qualifikationen mehr über das Ländle verteilt werden, wünscht sich Claudia Schmitz-Supe. „Wir würden uns 2024 natürlich auch über weitere Teilnehmer freuen. Es geht beim Cup nicht nur um die reiterliche Leistung, sondern auch um die gemeinsame Freude am Sport und das Kennenlernen der Teilnehmer“, beschreibt sie. Nach den Siegerehrungen wird auf die Platzierten immer mit einem Gläschen Sekt angestoßen. Bei einem gemütlichen Beisammensein werden die Teilnehmer im November über die Zukunft des Cups beraten. Vorschläge werden von allen Seiten gerne entgegengenommen.
Anfragen und Angebote von Teilnehmern und möglichen Veranstaltern können an Claudia Schmitz-Supe, mcm-schmitz@t-online.de gerichtet werden.
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