DAM Münster: Platzierungen im Springparcours und ein starker Doppelsieg für Luisa Sophie Roth
Am zweiten Turniertag der Laub Immobiliengruppe Deutsche Amateur-Meisterschaften lag das letzte Glück nicht auf Seite der baden-württembergischen Amateure, dennoch sprangen gute Platzierungen heraus. Besonders im Parcours gab es Grund zur Freude. In der zweiten Wertungsprüfung der Deutschen Amateur-Meisterschaften, einem S*-Springen, sicherten sich gleich drei Baden-Württemberger eine Platzierung. Alina Sester sprang mit ihrem Württemberger Coco Blue (Z.: Theo Pfisterer) zu Platz elf (81,33 Sekunden). Sie musste genauso wie Christian Pfeifer einen ärgerlichen Zeitstrafpunkt in Kauf nehmen. Pfeifer folgte mit seiner routinierten Lollita auf Platz zwölf (81,82 Sekunden). Auch Peter Döffinger und seine Württembergerin Shanuc (ZG Reiner und Michaela Gäckle) schaffte es in die Platzierung und reihte sich mit einem Abwurf in einer Zeit von 75,79 Sekunden auf Platz 18 ein. Joachim Durst kassierte mit seinem Erfolgspartner Con-Tico ebenso einen ärgerlichen Abwurf und folgte auf Rang 26. Lisa Schill-Huber und ihre sympathische Chimney Sweep reihten sich mit neun Strafpunkten auf Platz 42 ein. Der Sieg ging an den Landesverband Hannover, genauer gesagt an Fabian Legros mit Cataleya (71,85 Sekunden). Im Deutschen Amateur-Championat, welches auf M-Niveau ausgetragen wird, knüpfte Jochen Zeh an Form des ersten Tages an und sprang im Sattel von Carrion zu Platz fünf. Den beiden gelang eine schöne Nullrunde. Sven Jösel mit Lorssini, Mareike Sigel mit Colambo und Alice Blocher mit Chacyra folgten im Dreierpack auf den Plätzen 15, 16 und 17.
Die baden-württembergischen Dressurreiter schlugen sich im kleinen Finale tapfer, kassierten jedoch teure Fehler. Im Deutschen Amateur-Championat reihte sich Laura Bach mit ihrem Short Cut auf Platz zehn ein (65,4 Prozent). Im kleinen Finale der Deutschen Amateur-Meisterschaft sprang für Gabriele Matthes mit ihrem Escostar Platz 20 (66,4 Prozent) heraus. Angela Kraut mit Shiraz (65,9 Prozent) und Skadi von Reden mit Valentino (65,1 Prozent) folgten auf den Plätzen 23 und 28.
Last but not least sorgten die baden-württembergischen Ponyreiter für ordentlich Aufsehen. Neben den Deutschen Amateur-Meisterschaften findet in Münster-Handorf an diesem Wochenende auch das Finale der Horst-Gebers Tour statt, eine Serie zur Förderung von U15 und U16-Talenten im Ponyspringsattel. Allen voran dominierte Luisa Sophie Roth die Einlaufprüfung der Small Tour, einem A**-Springen mit Idealzeit. Die Seriensiegerin der Qualifikationen des Pony-Masters, Siegerin von Qualifikationen der Landesjugendcup-Tour sowie Siegerin in der Landesponywertung der Springreiter feierte in Münster einen starken Doppelsieg, gar gelangen ihr die beiden einzigen fehlerfreien Nullrunden. Im Sattel ihres Ponywallachs Black Jack sprang sie mit einer fehlerfreien Runde in einer Zeit von 78,83 Sekunden zum Sieg. Mit ihrem Baileys folgte sie auf Platz zwei (76,72 Sekunden). Luna Hagedorn mit Mister Twister komplettierte das Podest. Elin Sorg mit Diamond Black und Frieda Grüber mit Lara blieben in der Einlaufprüfung nicht strafpunktfrei. Doch dem war nicht genug: die frischgebackene Siegerin im Pony-Master Finale sowie amtierende Landesmeisterin der Ponyspringreiter Vroni Grüber sicherte sich in der Einlaufprüfung der Big Tour, einem L-Springen mit Idealzeit, ebenso eine Platzierung. Im Sattel ihres Mr. Bubble beendete sie den Parcours fehlerfrei und reihte sich auf Platz vier ein. Im morgigen Finale reiten die Ponyreiter dann um den Titel der Horst-Gebers-Tour. (msb)
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