Markus Lämmle geht nach Albführen
Pferdewirtschaftsmeister Markus Lämmle geht als neuer Betriebsleiter zum Hofgut Albführen. Die Personalie hat aber auch etwas Trauriges: Lämmles bisherige Trainingsstätte, der Stockfelderhof, wird künftig nicht mehr als Reitanlage genutzt. Damit geht eine Erfolgsgeschichte zu Ende.
Der Stockfelderhof in Orsingen-Nenzingen am Bodensee gehörte rund vier Jahrzehnte zu den wichtigsten Reitanlagen des Landes. Eine zeitlang fanden große Vielseitigkeitsturniere und Lehrgänge dort statt, oft auch baden-württembergische Meisterschaften. Der frühere Südbaden-Präsident Harald Guhl war lange Betriebsleiter bei der Grafenfamilie von Douglas. In den letzten zehn Jahren hatte Markus Lämmle den Betrieb auf Lehrgänge, Reitabzeichen und als Ausbildungsbetrieb für Trainer im Pferdesport ausgerichtet. Es wurde aber schon seit einiger Zeit befürchtet, dass der Hof ab Herbst aufgegeben wird. Allen Einstellern wwurde bis zum 31.August gekündigt.
In dieser Situation bekam Lämmle ein Angebot von Albführen-Geschäftsführer Kai Huttrop-Hage. "KHH" und Lämmle kennen sich gut vom Stuttgart German Master-Turmier. Huttrop-Hage gehört dort zur Turnierleitung, Lämmle ist seit jeher für die Sportlogistik im Hintergrund zuständig. Die Betriebsleiterstelle war vakant, nachdem Michael Krieger seinen Wechsel vom Hofgut Albführen zu Gestüt Zangersheide bekannt gegeben hatte. "Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und auf ein tolles Team", so Lämmle, der mit seiner Familie nach Albführen umzieht. Er wird dort als Leiter des Gesamtbetriebes fungieren, aber seine Schwerpunkte der Lehrgangsangebote und Trainerausbildung mit an die neue Wirkungsstätte nehmen.
Sein Dienstantritt ist offiziell der 1. September, im Sommer wird Lämmle aber bereits immer wieder in Albführen präsent sein.
Auf dem Stockfelderhof sollen künftig keine Pferde mehr stehen; eine lange Tradition geht zu Ende. Die Grafenfamilie will die Anlage für eigene Zwecke nutzen (rok).
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