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Sonntag, 10.09.2023 um 18:24

Schon siegreich in Winterlingen

Siegen im Großen Preis: Jan Schon und Clarksen.  /  © honorarfreie Nutzung des Bildes

Mit ihnen hat keiner so wirklich gerechnet und doch standen sie am Ende ganz vorn: Jan Schon und Clarksen siegten im Großen Preis der Winterlingen Winners! Es hatten sich sieben Teilnehmer im stark besetzten 1,40 m-Springen für das Stechen qualifiziert, unter anderem Vortages-Siegerin Conny Pape, Hausherr Andy Witzemann sowie Maurice Alshehab, der nach seinem tragischen Sturz auf den Immenhöfen in Winterlingen nun sein Comeback feierte. Gesattelt hatte der Syrer den achtjährigen Holsteiner Saphir, mit welchem er im Umlauf die erste fehlerfreie Runde aufs Parkett legte und somit im Stechen den Auftakt machte. Dieser war Alshehab mit Bravour gelungen: Enge Wendungen, rhythmisches Tempo und der gewohnte Kampfgeist verhalfen dem sympathischen Profi zu einer flotten Nullrunde in einer Zeit von 40,77 Sekunden. Dies schien kaum zu schlagen. Nachdem auch bei den Top-Favoriten einige Stangen zu Boden gefallen waren, sah es schon beinahe nach einem Start-Ziel-Sieg für Alshehab aus, doch dieser hatte die Rechnung ohne Jan Schon gemacht. Bereits nach den ersten beiden Sprüngen sah man dem motivierten Paar deutlich an: Wir wollen gewinnen! 

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Mit gespitzten Ohren und wachem Auge fegte der Clarimo-Sohn unter seinem Reiter nur so um die Kurven und landete mit einem riesigen Satz im Ziel. Die Uhr blieb bei 40,74 Sekunden stehen. Knapper hätte es nicht sein können und doch siegte Jan Schon mit Clarksen haarscharf vor Maurice Alshehab und Saphir. Der Bronzerang ging an eine Amazone aus Würtingen und zwar an Kaja Celine Hofmeister und ihren Barolo, die eine sichere Nullrunde drehten. Ebenfalls nah dran waren Conny Pape (Rang 4) mit ihrer Wunderstute Wundella sowie Anne Götter (Rang 5) im Sattel der sieben Jahre jungen Classe Lady. Beide Amazonen mussten jedoch einen ärgerlichen Fehler in Kauf nehmen. Andy Witzemann und Rebecca Hotz rangierten auf den Plätzen sechs und sieben. Zu den weiteren Platzierten gehörten Florian Lippemeier, Hendrik Mader, Thierri Wagner, Felix Vogg sowie Alina Hertwig, die allesamt bereits im Umlauf einen Fehler kassiert hatten. (lb/Fotos: Roger Müller)

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