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Freitag, 25.08.2023 um 18:16

EM Exloo: Deutsche Equipe um Fahrer Michael Brauchle übernimmt Führung nach der Dressur

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Im niederländischen Exloo finden an diesem Wochenende die Europameisterschaften der Vierspänner-Fahrer sowie die Weltmeisterschaften der Para-Fahrer statt. Im Feld der Vierspänner (Großpferde) wird Michael Brauchle die deutschen Farben vertreten. Bereits am Donnerstag legte der mehrmalige Deutsche Meister und zigfache Landesmeister seine Dressur mit 50,91 Punkten ab und übernahm damit zwischenzeitlich die Führung nach Tag eins. Nach dem zweiten Dressurtag heute rangiert der Hufschmied und Schlossermeister aus Aalen damit auf Rang sieben der Gesamtwertung. Bundestrainer Karl-Heinz Geiger resümierte zufrieden: „Michi ist etwas auf Sicherheit gefahren und das war alles sehr ansprechend." Sicherheit war in diesem Fall wichtig, da Smiley, zehnjähriger Württemberger Nachkomme des Sir Sandro aus der Zucht von Thomas Ibele, in Aachen noch für Unruhe gesorgt hatte.  "Smiley war ruhiger und auch besser vorbereitet als in Aachen.“ lobte Bundestrainer Geiger den Auftritt in Exloo.

Mit einem spitzen Ergebnis von 38,52 Punkten holte Mareike Harm den Sieg nach Deutschland. Anna Sandmann machte das deutsche Trio mit 42,58 Punkten auf Platz drei komplett. Mit diesen Ergebnissen übernimmt die deutsche Equipe nach der Dressur die Führung in der Mannschaftswertung vor den Teams aus den Niederlanden und Belgien, die erwartungsgemäß ebenfalls stark ins Turnier gestartet sind. Die Holländer sind den Deutschen dicht auf den Fersen, so wurde Bram Chardon in der heutigen Dressur Zweiter mit 39,52 Punkten. Vater Ijsbrand Chardon wurde mit 45,99 Punkten Vierter.

Georg von Stein, der als Einzelfahrer die deutschen Farben vertritt, belegte in der Dressur Rang sechs. Rene Poensgen Platz 15, Rainer Duen Platz 17. Morgen geht es für alle Gespanne ins Gelände, kein leichtes Unterfangen, wie Bundestrainer Karl-Heinz Geiger einschätzt: „Die Hindernisse sind sehr anspruchsvoll und technisch und sehen alle sehr ähnlich aus das macht es für die Fahrer schwierig“ (akb/FN-press)

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