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Samstag, 19.08.2023 um 20:31

DJM: Alia Knack ist Deutsche Meisterin der Jungen Reiter

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Spannender hätte das Finale der Jungen Reiter wohl kaum sein können. In einem S***-Springen mit zwei Umläufen wurde wahrlich hart um den Titel und die Medaillen gekämpft. Am Ende sicherte sich Alia Knack im Sattel ihres gewaltig springenden Clifton D`Argilla in sensationeller Art und Weise den Titel bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Jungen Reiter. Doch von Anfang an.

Alia Knack war als einzige Reiterin mit weißer Weste und demnach als absolute Favoritin ins Finale eingezogen. Dennoch war klar: die Konkurrenz schläft nicht und sitzt ihr dicht im Nacken. Das verdeutlichte sich besonders im ersten Umlauf. Hier blieben nur Marie Flick mit Ciro und Lasse Nölting mit Javall Ryal abwurffrei und zogen damit auch in der Gesamtwertung an Alia Knack vorbei, die im ersten Umlauf am Aussprung der Dreifachen-Kombination einen ärgerlichen Abwurf in Kauf nehmen musste. Doch was soll man sagen: Im zweiten Umlauf kam erst die echte Stärke von sowohl Alia Knack als auch Clifton D`Argilla zum Vorschein. Es ist enorm, mit welchem Kampfgeist der kleine und unscheinbar gebaute Wallach für seine Reiterin kämpft. Und das tat er im zweiten Umlauf, so dass die beiden den Parcours fehlerfrei in einer Zeit von 59,98 Sekunden beendeten. Damit war klar: Alia Knack hat eine Medaille sicher. Welche Farbe diese tragen werde, dass hatten die nachfolgenden Reiter in der Hand. Doch es fielen Stangen und Alia Knack stand mit großen Augen auf dem Abreiteplatz und konnte es nicht fassen. Sie ist die neue Deutsche Meisterin der Jungen Reiter und durfte sich im heutigen S***-Springen über den zweiten Platz hinter Eske Sophie Schierhold mit Chalyna (57,77 Sekunden) freuen. Letztere erhielt in der Meisterwertung die Silbermedaille. Lasse Nölting freute sich über die Bronzemedaille.

Auch Elena-Malin Reitzner sicherte sich eine Platzierung und reihte sich auf Rang acht ein. Nach zwei Abwürfen im ersten Umlauf, überzeugte sie mit Guinness im zweiten Umlauf mit einer tadellosen Nullrunde. Auch Felicitas Funk mit Crystall ritten in die Platzierung, mussten jedoch in beiden Umläufen jeweils einen ärgerlichen Abwurf in Kauf nehmen. Julian Holzmann reihte sich mit Iberia auf Rang 18 ein.

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Auch die baden-württembergischen Ponyreiter überzeugten am dritten Turniertag im Parcours, gar besonders ein Erfolgspaar. Die Rede ist von Allegra Elisabeth Hüttig und ihrem treuen Sietland Gustav. Die beiden sprangen mit einer fehlerfreien Runde und einer schnellen Zeit von 73,46 Sekunden zu Platz drei. Die Zeit von Hüttig konnten nur Leonie Pander mit Indimil und Margarita Hilger mit Oh Fiona toppen. Das Spitzenduo führt nun auch gemeinsam mit Franca Clementine Kröly die Gesamtwertung an. Allegra Elisbeth Hüttig positioniert sich vor dem Finale auf dem aussichtsreichen vierten Platz. (msb)

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