EM Vielseitigkeit: Titel geht an Canter - Bronze und Teamsilber für Deutschland
Die Weltmeisterin von 2018 ist die Europameisterin 2023: An Rosalind Canter führte auch im finalen Springen in Le Pin au Haras kein Weg vorbei. Auch wenn im kniffeligen Parcours eine Stange fiel, beendeten die Britin und ihr elfjähriger Grafenstolz-Nachkomme Lordships Graffalo das Championat mit 25,3 Punkten und deutlichem Vorsprung auf ihre zweitplatzierte Teamkollegin Kitty King, die mit Vendredi Biats und 32 Punkten aus den Teilprüfungen kam, mit Gold. Freudestrahlende Dritte wurde Sandra Auffarth, die mit Viamant du Matz ohne Fehler und dank dieser Leistung mit einem Endresultat von 34,6 Punkten aus dem abschließenden Springen kam. Ebenfalls fehlerfrei blieben Christoph Wahler und sein imposanter Schimmel Carjatan S – Platz vier mit 41,5 Punkten. Malin Hansen-Hotopp wurde auf Carlitos Quidditch mit einem Abwurf und 1,2 Zeitfehlern 19. (55,1). Sensationell unterwegs über das gesamte Championat hinweg waren der Warendorfer Sportsoldat und Einzelreiter Jérôme Robiné und sein irischer Rappe Black Ice die sich mit lediglich 1,6 Zeitfehlern aus dem heutigen Springen auf dem starken siebten Platz im Gesamtklassement einreihten (46,9). Michael Jung, der im Gelände vom Pech verfolgt war und mit fischerChipmunk ausschied, nahm gemeinsam mit seinem Team am Ende die Silbermedaille entgegen. Eine weitere positive Nachricht - Für fischerChipmunk war am Morgen eine lockere Einheit an der Longe angesagt gewesen und der Wallach zeigte sich nach dem gestrigen „Beinahe-Sturz“ vollkommen fit. Gold in der Teamwertung ging erwartungsgemäß an die überragenden Briten, Frankreich reihte sich knapp hinter Deutschland auf dem Bronzerang ein. Aus Baden-Württemberger Sicht ebenfalls ein Erfolg, der elfte Rang von Felix Vogg und Colero. (wentsch)
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