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Samstag, 12.08.2023 um 17:34

EM Le Pin au Haras: Gelände fordert Tribut

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Dass der Start im Cross kein leichter sein würde, hatte sich abgezeichnet. Wetterbedingt war der Beginn um zwei Stunden nach hinten verlegt und Hindernisse entfernt worden. Dennoch wirbelte der heutige Geländetag die Rangierung noch einmal ordentlich durcheinander. Allen voran vom Pech verfolgt war Michael Jung. Bis auf eine kleine Unsicherheit am ersten Wasser waren der Reitmeister und fischerChipmunk, der gewohnt frisch wirkte, sauber und schnell im Gelände unterwegs. An Sprung 24 dann das Unglück: fischerChipmunk stolperte bei der Landung woraufhin Jung aus dem Sattel stürzte, allerdings schnell wieder auf den Beinen war und seinem davon galoppierenden Pferd folgte – Dennoch das tragische EM-Aus für den Multichampion. Laut ersten Rückmeldungen geht es sowohl Reiter, als auch Pferd gut.

Beste Reiterin aus deutscher Sicht im Cross war Sandra Auffarth, die mit Viamant du Matz stark ablieferte, nur sechs Zeitfehler ins Ziel brachte und damit vor dem abschließenden Springen mit 34,6 Punkten auf Platz drei liegt. Trotz des schweren Bodens, der Carjatan S unter Christoph Wahler sichtlich Kraft kostete, beendeten die beiden das Gelände mit 13,2 Zeitfehlern und gehen damit mit 41,5 Zählern vom Platz sechs aus in den Parcours. Auch Einzelreiter Jérôme Robiné konnte mit seinem Rappen Black Ice seine gute Form bestätigen – Auch wenn er im Gelände aufgrund eines vorhergehenden Sturzes pausieren musste, behielt der Sportsoldat die Nerven und positionierte sich mit 18,4 Zeitfehlern und einem Zwischenresultat von 44,4 Punkten vorläufig auf Platz zehn.

Teamreiterin Malin Hansen-Hotopp entschied sich mit Carlitos Quidditch an Sprung 20 für die Alternative und auch wenn es danach noch zu einer Unsicherheit kam beendete das Paar den Kurs und liegt mit 18,4 Punkten für Zeitüberschreitung (49,9) vor dem entscheidenden Springen auf Platz 20. Auch für Einzelreiter Nicolai Aldinger und Timmo ist die Europameisterschaft 2023 beendet. Bei 20B, kassierten die beiden einen Vorbeiläufer und am letzten Element des Coffin stürzte auch Aldinger. Neben ihm und Michael Jung schieden elf weitere Reiter im Gelände aus, drei beendeten ihren Ritt vor dem Ziel und zwei gingen nicht an den Start.

Stark im Gelände unterwegs war der Überlinger Felix Vogg auf Colero für die Schweiz – mit 13,6 Zeitfehlern reiht er sich mit 42,2  Punkten aktuell auf Platz sieben ein.

In der Einzelwertung führt nach einem souveränen und fehlerfreien Spurt durch das schwere Gelände deutlich die Britin Rosalind Canter mit Lordships Graffalo und ihrem Dressurergebnis von 21,3 Punkten. Ein komfortabler Vorsprung von zwei Abwürfen trennt sie damit von Team-Kollegin Kitty King, die mit Vendredi Biats und 30,8 Punkten vom zweiten Platz aus ins Springen startet.

Die Teamwertung führt, auch wenn der Cross-Tag auch hier seine Spuren hinterlassen hat, die Mannschaft aus Großbritannien mit 98,7 Punkten an. Das deutsche Team, das morgen nur noch zu dritt ins Springen starten wird, liegt mit 126 Punkten auf Platz zwei, gefolgt von Frankreich (126,2). (wentsch)

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