Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

Sonntag, 16.07.2023 um 13:21

BWM Dressur: Zwei Goldmedaillen, zwei Generationen

© honorarfreie Nutzung des Bildes
© honorarfreie Nutzung des Bildes

Für sie ist es der erste Titel (in der Königsklasse der Reiter), für ihn sensationell der zehnte: Ann-Kathrin Linder und Christoph Niemann haben sich im Dressurviereck der Landesmeisterschaften von Meißenheim ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert – mit reiterlichen Höchstleistungen bei der Ausbildung und Präsentation ihrer Pferde. Im Grand Prix zeigten beide starke Ritte ohne Programmfehler und von hoher Präzision: Ann-Kathrin Lindners elfjähriger FBW Lord of Dance mit beeindruckenden Galopp-Pirouetten, die mit einer Neuner-Note honoriert wurden.  Niemanns gleichaltrige Stute Let’s Dance mit einer Anlehnung so konstant wie ein Kirchturm, fast schon spielerisch in den Piaffen und Passagen. In der (ideellen) Gesamtwertung waren die beiden Gold-Gewinner aus zwei verschiedenen Generationen fast gleichauf, beide Titel hochverdient.

Für Niemann war es der zehnte seit 1986 (!). Schon am Vorabend hatte der 66-jährige Ausbilder aus dem nordbadischen Schwetzingen verkündet, dass es sein letzter Start bei Meisterschaften war. „Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist“, grinste er. Seine reiterliche Lebensleistung ist grandios. Zehn Meistertitel, das ist in Baden-Württemberg ein historischer Rekord. Wahrscheinlich wird er ewig bestehen.

Für Ann-Kathrin Linder (27) aus Ilsfeld war es hingegen der erste „Ü25“. Aber in jeder Altersklase gehörte sie bislang zur Landesspitze. 2021 holte sie in ihrem Ausnahmejahr (mit Europameisterschaft und Piaff-Finalsieg) auch die Landesmeisterschaft U25. 2011 war sie übrigens erstmals Vizemeisterin der Ponyreiter.

In einem durchaus hochklassigen Grand Prix zum Abschluss der Meisterschaften konnte Janina Kahl aus Renningen mit ihrem eleganten Rappen Emilio Anschluss halten und gewann nach 2022 erneut die Silbermedaille vor Katrin Burger aus Bretten, die ihren Lusitano-Schimmel Incrivel nun permanent steigern konnte. Der Bronzerang war der verdiente Lohn für fleißige Ausbildungsarbeit auf einem sehr anspruchsvollen Pferd.

In der Altersklasse U25 verteidigte Anna Casper vom Gestüt Casper mit zupackendem Ritten im Sattel von Birkhofs Barcadi ihren Titel vom Vorjahr vor Victoria Rohrmuss aus Heuchlingen auf ihrem „Zwerg“ Corelli de Luxe und Annika-Berenike Dörr aus Horkheim auf Salitos. Allerdings bewarben sich hier nur drei Paare um die Medaillen (rok/Fotos: D. Matthaes)

 

Reiter*innen

1. Ann-Kathrin Lindner (Ilsfeld)/FBW Lord of Dance

1. Christoph Niemann (Schwetzingen)Let’s Dance

2. Janina Kahl (Renningen)/Emiliano

3. Katrin Burger (Bretten)/Incrivel

U25

1. Anna Casper (Gestüt Birkhof)/Birkhofs Bacardi

2. Victoria Rohrmuss (Heuchlingen)/Corelli de Luxe

3. Annika-Berenike Dörr (Horkheim)Salitos

 

 

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
×
Reiterjournal Special

Warte mal kurz...

Hat Dir der Beitrag gefallen? Ja? Dann schnupper doch mal in unsere Printausgaben.

gleich gehts weiter...