BWM Dressur: Leonie Moll Kür-Meisterin bei den Jungen Reitern - Teresa Hoffmeister zieht es bei den Junioren durch
Der neue Modus mit jeweils zwei Titeln in den Nachwuchsklassen stellt sich im ersten Jahr bei den Dressur-Landesmeisterschaften in Meißenheim schon als die richtige Entscheidung heraus. Die Aufteilung zwischen Pflicht-Titel und der neuen Chance auf einen Kür-Titel macht die Prüfungen deutlich interessanter.
Beispiel: Junge Reiter. Hier gelang der 21-jährigen Leonie Moll im Sattel ihres zwölfjährigen Fuchswallachs Equidiamonds Bright Bellini in der Kür ein verdienter Sieg mit 76,3 Prozent und damit fast einem Prozentpunkt Vorsprung auf die Pflicht-Meisterin Lisa Casper mit Saro Hi. Nach dem alten Modus wäre sie in der Kür fast nicht mehr einholbar gewesen. Jetzt aber wurden die Karten neu gemischt. Das sorgte für Spannung und natürlich für Motivation. Jetzt konnten sich Jürgen Bimmels Schülerin mit einer Goldmedaille aus dem Nachwuchslager verabschieden (sowie mit dem Sonderpreis für Sitz und Einwirkung). Sie hat ja bereits bei den Reitern vielversprechende Erfolge; es geht also weiter.
Auch Frederik Steisslinger nutzte in der Kür seine Chance und platzierte sich im Sattel seines Quattani auf Rang drei – und holte verdient Bronze (rok/Foto: D. Matthaes)
Junge Reiter Kür
1. Leonie Moll (Jettweiler)/Equidiamonds Bright Bellini
2. Lisa Casper (Gestüt Birkhof)/Saro Hi
3. Frederik Steisslinger (Böblingen)/Quattani
Während in der Kür-Meisterschaft der Junioren am Finaltag alles so blieb, wie es vorher schon war. Terese Hoffmeister schaffte im Sattel ihres Don Clorentino des Paluds einen Start-Ziel-Sieg und positionierte sich für das nächste Jahr in der höheren Altersklasse. Auch hier landete Malin Kampp mit Inlana auf Rang zwei, Antonia Müller mit Forza auf drei. Hochverdient bekam Louisa Reisch aus Bad Schussenried auf ihrem Don Diamond-Sohn Diego den Sonderpreis für Sitz und Einwirkung.
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