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Mittwoch, 12.07.2023 um 11:00

Baden-Württembergische EM-Kandidaten im Fokus: Lea Sophia Gut

Die letzte im Bunde der baden-württembergischen EM-Kandidaten bei den Nachwuchs-Europameisterschaften in Gorla Minore ist Lea Sophia Gut. Die Nachwuchsspringreiterin aus dem Allgäu verstärkt in Italien das Team der Jungen Reiter. Wir haben Lea Sophia Gut zu Hause besucht. Die komplette Homestory können Sie nun kostenlos online lesen!

Alles ist gut!

© honorarfreie Nutzung des Bildes

(aus Reiterjournal Ausgabe 3/2023, von Roland Kern)

Der „Goldene Sattel“ ist für die junge Springreiterin eigentlich eine Art logische Konsequenz.

Es gibt viele Geschichten über Lea Sophia Gut und ihre unerschütterliche Leidenschaft für Pferde. Eine aus früher Kindheit geht so: Sie war drei Jahre alt, als sie auf ihrem dicken Mini-Shetty namens Tütü zum ersten Mal auf einem Turnier startete. Führzügelklasse. Erst bei der Platzierung, als die Richterin neugierig nach dem Alter des kleinen Mädchens fragte, kam es heraus, dass sie eigentlich gar nicht hätte reiten dürfen. Die Altersgrenze liegt bei vier Jahren. Dreijährige Kinder können sich normalerweise noch gar nicht auf dem Pferd halten. Aber Lea Sophia Gut war, wenn es um Pferde geht, ihrer Zeit schon immer voraus.

Das hält sich bis heute. Dass die 20-jährige Springreiterin, die aus Biberach stammt, mittlerweile aber im bayerischen Unterallgäu lebt und trainiert, vor wenigen Wochen in Leipzig den „Goldenen Sattel“ gewonnen hat, passt in diese Reihe. Sämtliche Trainer, die sie einmal näher beobachtet haben, attestieren ihr ein absolutes Ausnahmetalent. Deshalb ist die nach Springreiterlegende Hans-Günter Winkler benannte Prüfung mit Pferdewechsel der jungen Baden-Württembergerin auf den Leib geschnitten. In kürzester Zeit kann sich Lea Gut auf fremde Pferde einstellen, erkennt blitzschnell die Stärken und Schwächen. In Leipzig siegte sie, weil sie die Pferde der Konkurrenten besser zeigte als diese selbst. 

HIER das gesamte Porträt kostenlos lesen und alle Bilder ansehen »

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