Niklas Krieg in Topform
Bei Niklas Krieg, dem jungen Springreiter aus Donaueschingen, läuft es gerade. Im Sattel seines großen Schimmels Quater Past hat Krieg am Samstag in Waldachtal das nächste Zwei-Sterne-Springen gewonnen. Dabei blieb er mit dem eigentlich gar nicht so flinken jetzt 13-jährigen Hannoveraner sogar drei Sekunden schneller als alle anderen.
Niklas Krieg reitet den Schimmel seit Anfang an. Ein Reiterwechsel zu Schwester Leonie im Frühjahr hat dem Quaid-Sohn offenbar gut getan. So gut sprang er noch nie. Niklas Krieg möchte seit einiger Zeit an seine bislang beste sportliche Zeit anknüpfen, die mittlerweile fast zehn Jahre zurückliegt. Damals siegte der Sohn des erfahrenen Ausbilders und German-Masters-Turnierchef Andreas Krieg nach einer internationalen Erfolgssträhne bei den Jungen Reitern mit seiner Stute Carella unter anderem im wichtigen Weltcup-Springen von Leipzig.
Niklas Krieg verwies Marie Ligges mit der achtjährigen Stute Ballerina auf den zweiten Platz. Die 24-jährige Tochter des Nationenpreisreiters Kai Ligges und Enkeltochter der Springreiterlegende Fritz Ligges startet zum ersten Mal in Waldachtal. Kai Ligges äußerte sich voll des Lobes: „Ein wunderbares Turnier in herrlicher Landschaft, sehr familiär, die weite Anreise hat sich gelohnt.“ Auf den nächsten Plätzen landete Thomas Mang mit dem Holsteiner Caunas vor Sascha Braun aus Achern mit Emmylou Balou Z und Tim Hoster mit Kannas Mr. Grey. Bester Amateur wurde Marc Poppel aus Bisinngen auf seinem Dalton auf Rang sechs. (rok/Foto: Julia Waldenmaier)
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