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Samstag, 01.07.2023 um 11:51

CHIO Aachen: Michael Jung Zweiter in der Vielseitigkeit, Deutschland gewinnt Nationenpreis. Richard Vogel auf Platz zwei im Preis von NRW

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Was war das für ein Krimi im Gelände der Aachener Soers. Schlussendlich wird Michael Jung Zweiter hinter der Weltmeisterin Yasmin Ingham aus Großbritannien, das deutsche Team gewinnt den Nationenpreis. Tom McEwen verliert den Sieg durch einen Vorbeiläufer und fällt zurück auf Platz 26.

Am Schluss war es eine Sekunde, die Michael Jung den Sieg kostete. Yasmin Ingham hatte im Sattel ihres zwölfjährigen Banzai du Loir mit einer sicheren Runde vorgelegt, sie lag auf Rang drei vor dem Geländekurs. Dort kassierte sie 1,6 Minuspunkte für Zeitüberschreitung und kam so auf 27,10 Zähler. Sie war bis dato mit Christoph Wahler und seinem Carjatan die schnellste Reiterin gewesen und das sollte auch so bleiben, kein Reiter schaffte es in der Bestzeit ins Ziel. Durch den Regen war der Boden teilweise etwas aufgeweicht und so manches Pferd hatte ein Eisen verloren, konnte dadurch nicht mit vollem Tempo durch den Kurs geritten werden. Michael Jung und der Brite Tom McEwen waren die letzten beiden Reiter auf der Strecke, die ihr den Sieg noch streitig machen konnten. Doch auch Michi Jung traf der "Eisen-Fluch", sein Chipmunk verlor vorne links bereits am Anfang des Kurses das Eisen, so dass der Reitmeister vor allem in den Wendungen das Tempo drosseln musste. Das kostete Zeit, insgesamt 2,8 Minuspunkte kamen hinzu. Damit hatte er 27,20 Minuspunkte auf dem Konto, eine Sekunde schneller und es hätte für den Sieg gereicht. Denn auch bei dem Führenden McEwen lief es nicht glatt. Er begann souverän im Sattel seines Holsteiners JL Dublin v. Diarado. Doch dann kassierte er an einem schmalen Hindernis einen Vorbeiläufer. Plus die dadurch entstandene Zeitüberschreitung wurden es 33,60 Minuspunkte aus dem Gelände, insgesamt bedeutete dies 57,90 Fehlerpunkte und Rang 26.

Dritte hinter Ingham und Jung wurde die US-Amerikanerin Tamra Smith mit ihrem 17-jährigen Mai Baum v. Loredano 2. Christoph Wahler konnte sich durch die gute Geländerunde auf Rang vier vorarbeiten.

Durch den Patzer von McEwen rutschte das britische Team mit 136,6 Punkten auf Rang drei im Nationenpreis, Deutschland siegte mit 104,9 Punkten vor den USA (108,2).

Richard Vogel Zweiter im Preis von NRW

Auch am Freitag gab es einen Erfolg für Baden-Württemberg: Richard Vogel und der DSP-Wallach Cepano Baloubet v. Chaman wurden Zweite im Preis von NRW. 19 Starter hatten das Stechen des 1,60 Meter-Springens erreicht und Vogel legte als fünfter Starter eine schier uneinholbare Zeit hin: 45,67 Sekunden. Ein Reiter nach dem anderen biss sich daran die Zähne aus, bis Jana Wargers im Sattel von Dorette einritt. Die Dollar du Murier-Tochter ließ sich auf dem Teller wenden, flog über die Sprünge und galoppierte nach 43,69 Sekunden durchs Ziel. Richard Vogel kann mehr als stolz sein auf den Fuchs aus der Zucht von Wolfgang Seemann aus Rottweil. Der neunjährige Cepano Baloubet hat bereits beachtliche Erfolge mit seinem Reiter erzielt, der größte sicherlich der Sieg im Grand Prix in Wellington in diesem Jahr. Mehr zu Cepano Baloubet lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe des Reiterjournals in der Rubrik "Unsere Pferde". (mj)

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