Hagen: Lea Sophia Gut beweist Nerven aus Draht im Nationenpreis
Das war spannend bis zum Schluss! Bei den Future Champions in Hagen stand am Samstagabend als einer der sportlichen Höhepunkte der Nationenpreis der Jungen Reiter unter Flutlicht auf dem Programm. Nach dem ersten Umlauf war noch alles offen. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur einem Fehlerpunkt ging die deutsche Equipe um Bundestrainer Peter Teeuwen als Führende in den zweiten Umlauf. Als Schlussreiterin kam Lea Sophia Gut mit Canturia in den Parcours. Gleich zu Beginn des ersten Umlaufs traf das erfolgsverwöhnte Paar die Stange eines Oxers, danach blieben die beiden aber fehlerfrei. Dennoch wurde das Paar nachträglich eliminiert und lieferte so das Streichergebnis des ersten Umlaufs.
Im zweiten Umlauf hatte Gut es dann in der Hand. Die 21-jährige Springreiterin durfte sich mit Canturia keinen einzigen Fehler leisten, nicht mal einen Zeitfehler. Gut hielt dem Druck stand, bewies Nerven aus Draht und löste alle im Parcours gestellten Aufgaben mit Bravour. Die 14-jährige Holsteiner Stute Canturia aus der Zucht und dem Besitz von Hans-Peter Rau zeigte sich spritziger denn je und machte alles möglich. Die Null stand und damit auch der Sieg für das deutsche Nationenpreis-Team mit 14 Punkten. Mit 15 Punkten folgten die Belgier auf dem zweiten Platz, gefolgt von den Iren auf Rang drei mit 28 Punkten.
Bundestrainer Peter Teeuwen zeigte sich im Anschluss höchst zufrieden mit allen deutschen Leistungen: „Alle Reiter haben sich hier in Hagen in sehr guter Form präsentiert. Besonders bei den Jungen Reitern war es spannend bis zum letzten Reiter. Lea Sophia Gut hatte als Schlussreiterin den Druck Null zu bleiben und hat es Hundert prozentig auf den Punkt gebracht“.
Im Grand Prix der Children heute bewies Colin Sorg erneut seine Klasse. Mit Württemberger Casillas aus der Zucht von Alfons Sorg blieb der 14-jährige Springreiter in Umlauf und Stechen fehlerfrei und sicherte sich so einen hervorragenden vierten Platz. Den Sieg hatte sich die Schwedin Mathilda Hansson geschnappt, vor der Bayerin Jolie Marie Kühner, die Zweite wurde. Collin Wenz verpasste mit Grc Acapella als schnellster Vier-Fehler-Ritt nur knapp die Platzierung. (akb)
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