Becks Sonntag in Winterlingen
Timo Beck hat am Sonntag bei den „Winterlingen Winners“ das wichtigste Springen gewonnen, ein Gruppenspringen über 1.40 Meter. Dabei fand seine jetzt elfjährige Stute Mirabel van de Oudevelhoeve ihre Form wieder; im Stechen konnte ihr Reiter sie sogar drei Sekunden schneller ins Ziel steuern als alle anderen. Am Vortag hatte Beck noch Pech gehabt. Er musste den Parcours unterbrechen, nachdem sich ein Bügel vom Bügelriemen gelöst hatte. Barbara Steuerer-Collee belegte mit ihrer flotten Lucy Rang zwei vor Niklas Krieg mit Quater Past.
Das Amazonenspringen hatte sich zuvor Stefanie Herhalt mit iher Schimelstute Pep for Air gesichert.
Im U25-Julius Bär-Cup hat Vorjahressiegerin Alia Knack klar Ambitionen auf eine Titelverteidigung angemeldet. Sie siegte – wie am Vortag – im Sattel des Zangersheide-Wallachs Clifton D'Argilla Z mit fünf Sekunden Vorsprung auf Jessica Angst im Sattel des Württembergers Continental aus eigener Zucht. Ein interessantes Paar landete auf Rang vier: Emilia-Maria Emert auf der 13-jährigen Holländer-Stute Sarotti. Die junge Dame, die aus dem Südbadischen kommt, im Elsass wohnt und für das Saarland reitet, war im vergangenen Jahr noch im Ponysattel unterwegs. Es war ihr erstes S-Springen überhaupt. Der Julius Bär-Cup wird im Juli in Waldachtal fortgesetzt; das Finale findet wieder in der Halle in Bisingen-Hohenzollern statt.
Den Sieg im Winterlinger Barrierespringen am Sonntagabend teilten sich der in der Schweiz ansässige Brite James Shore mit Fabienne Roodnoot, Sascha Braun aus Achern mit seinem Schimmel Commander Joe und Sönke Aldinger mit Bachmat, dem polnischen Schimmel seiner Schülerin Lina Heinzler (rok/Foto: Roger Müller)
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